Brennstoffzellen-Entwicklung schreitet weiter voran

Forschung Aufbau eines Testfeldes und Kleinserienfertigung für alternative Antriebssysteme geplant

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Professor Thomas von Unwerth (l.), der seit Jahren mit seinem Team an der Entwicklung alternativer Antriebsformen forscht, begleitete das Vorhaben. Foto: TU Chemnitz/ Steve Conrad

Ein deutsch-chinesisches Joint Venture wird sich bald in Chemnitz ansiedeln und im Smart Systems Campus an der Entwicklung neuer Brennstoffzellen- und Antriebssysteme forschen. Das gab Ministerpräsident Stanislaw Tillich diese Woche im Rahmen einer Delegationsreise bekannt.

Unterstützung der CWE und des TCC

Ziel sei der Aufbau eines Testfeldes und eine Kleinserienfertigung für alternative Antriebssysteme. Das Vorhaben, welches intensiv von Uni-Professor Thomas von Unwerth begleitet wurde, können mit Hilfe der Chemnitzer Wirtschaftsförderung (CWE) und des Technologiezentrum Chemnitz (TCC) realisiert werden. Neben dem Empfang verschiedener Delegationen und Präsentationen des Wirtschaftsstandortes Chemnitz konnte Infrastruktur im Start-up Gebäude auf dem Smart Systems Campus und an der TU Chemnitz zur Verfügung gestellt werden.

Systeme sollen in China gefertigt werden

Die in diesem Monat gegründete FCP Fuel Cell Powertrain GmbH wird sich in den kommenden Jahren neben der Optimierung von Antriebssystemen mit der Weiterentwicklung von Brennstoffzellen beschäftigen. Die in Chemnitz entwickelten Systeme sollen anschließend in China in Serie gefertigt werden.

Bereits jetzt beschäftigt die FCP GmbH 16 Mitarbeiter. Mit Abschluss der Investitionen und Aufbau der Kleinserienfertigung können bis zu 100 Arbeitsplätze am Technologie-Campus Süd geschaffen werden. Die FCP GmbH ist somit das erste Unternehmen, welches Investitionen im aktuellsten Bauabschnitt des Campus tätigt.