Bronze für Chemnitz: Silber denkbar knapp verpasst

Bei der Deutschen Meisterschaft belegt das CAC-Team den 3. Platz

Chemnitz

Das war bitter: Dem Team vom Chemnitzer- Athleten-Club fehlte am Sonntag bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, die im Rahmen der Finals in Hannover ausgetragen wurden, ein Hauch zur Silbermedaille. Gerade einmal 0,2 Punkte entschieden über die Vergabe der Plaketten.

Der zweite Rang ging an die Gewichtheberinnen und Gewichtheber vom AC Mutterstadt, den Titel sicherte sich der AV 03 Speyer mit einer souveränen Leistung.

Als Vorrundensieger ins Finale

Chemnitz hatte sich als Tabellenführer der Vorrunde für das große Finale qualifiziert. Allerdings konnten die Sachsen beim Kampf um die Medaillen nicht im Bestbesetzung antreten.

Wichtige Kräfte fehlten oder waren angeschlagen

So befindet sich Kurt Perthel aus medizinischen und beruflichen Gründen aktuell nicht mehr im Trainingsbetrieb. Leistungsträger Raphael Friedrich laboriert seit Wochen an einer Hüft-Verletzung und ist damit von seinem tatsächlichen Leistungsvermögen ein Stück entfernt. Lina Fischer fehlte wegen einer Beinverletzung.

Zufriedenheit trotz knapp verpasster Silbermedaille

Dennoch herrschte im Chemnitzer Lager nach der Siegerehrung gute Stimmung. „Es war ein schöner Wettkampf, alle waren mit sehr viel Einsatz dabei. Wir fahren zufrieden nach Hause“, sagte Teamchef Andreas Rehwagen.

Mit Bronze wiederholte der CAC die Vorjahresplatzierung.

Spannung bis zum letzten Versuch

Für die Zuschauer sei es bis zum letzten Versuch sehr spannend gewesen. „Es herrschte eine gute Stimmung in der Halle“, so Rehwagen.

Finals in Hannover hinterlassen Eindruck

Die Chemnitzer Heberinnen und Heber hatten am Samstag auch Zeit, beim Rudern und beim Judo sowie der Fanmeile vorbei zu schauen. „Es war sehr schön, bei den Finals dabei gewesen zu sein, in der Stadt herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre“, sagte Rehwagen.

Raphael Friedrich lobt Organisation

Auch die CAC-Aktiven waren begeistert. „Die Organisation hat gut funktioniert, in einer vollen Halle zu heben, macht natürlich viel Spaß. Leider konnten wir nicht an unsere Top-Leistungen anknüpfen, weil die Saison seit einem Vierteljahr vorbei ist und manche mit Blick auf die Weltmeisterschaft ihre Form erst jetzt wieder Schritt für Schritt aufbauen“, erklärte Raphael Friedrich.

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