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"Bürgerliche Welt in Klein" im Wasserschloß Klaffenbach kann wieder gezeigt werden

Ausstellung Puppen lassen Vergangenheit aufleben

Die aktuelle Ausstellung im Wasseerschloß Klaffenbach mit dem Titel "Bürgerliche Welt in Klein" musste im November einen Tag nach Eröffnung aufgrund der gestiegenen Corona-Zahlen geschlossen werden. Nun ist ein Besuch unter der 2G-Regel (geimpft, genesen) und mit Kontakterfassung wieder möglich. Die Ausstellung lässt die Lebenswelt der Menschen von 1820 bis 1920 lebendig werden. Puppen und Puppenstuben, zusammengetragen von der Berliner Sammlerin Anne Kamratowski, lassen den Zeitgeist vom Biedermeier bis in die 1920er-Jahre hinein erspüren.

Alle Ausstellungsstücke sind Unikate

Die in Berlin geborene Unternehmerin und Sammlerin erforscht seit nunmehr 50 Jahren leidenschaftlich die Alltagsgeschichte der letzten 250 Jahre. So ist auch diese Sammlung in unzählige Stunden der Recherche, Restauration und Zuordnung entstanden. "Schon als kleines Kind interessierte ich mich für die Geschichten, wie Großeltern und Urgroßeltern früher gelebt haben und löcherte sie mit meinen Fragen", verrät Anne Kamratowski. Die Bekleidung der Puppen eröffnet einen Blick auf die Mode der damaligen Zeit; die eingerichteten Stuben, Küchen und Läden sind Miniaturausgaben der originalen Einrichtungen und Ausstattungen, wie sie so heute kaum noch zu finden sind. Bei den Ausstellungsstücken handelt es sich sowohl um Unikate als auch um Beispiele der Serienfertigung der damals weltführenden deutschen Spielzeugindustrie. Viele der rund 50.000 Einzelteile wurden in Manufakturen in Sachsen und Thüringen gefertigt.

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