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Bund fördert Brennstoffzellen-Forschung mit rund zehn Millionen Euro

Forschung Für die Mobilität der Zukunft

Weitere zehn Millionen Euro Fördermittel vom Bund fließen in den Wasserstoff-Standort Chemnitz, um die Weiterentwicklung der Brennstoffzellen-Technologie voranzutreiben. Insbesondere die Mitarbeiter der Professur Alternative Fahrzeugantriebe an der TU Chemnitz können sich dabei über Mittel in Millionenhöhe freuen. Die Professur unter Leitung von Thomas von Unwerth koordiniert unter anderem das Projekt "HZwo: SuSyMobil", an dem sieben Partnerunternehmen beteiligt sind. "Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer Wertschöpfungskette für die Brennstoffzellen-Entwicklung in Sachsen", sagt Projektkoordinator René Schmiedel. Das Geld fließt vor allem in die Entwicklung einer Forschungsfunktionsplattform. Damit könnten seriennahe Produktionsprozesse mittels der standardisierten Testplattform untersucht und optimiert werden

Chemnitz als "Wasserstoff-Standort" mit nationaler und internationaler Reichweite

"Ich gratuliere unserem Kollegen Thomas von Unwerth und seinem Team sehr herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Dieser ist ein äußerst wertvoller Beitrag sowohl zur Mobilität der Zukunft als auch zum weiteren Auf- und Ausbau des 'Wasserstoff-Standorts' Chemnitz mit nationaler und internationaler Strahlkraft", sagt Uni-Rektor Gerd Strohmeier. Thomas von Unwerth erklärt: "Beide Projekte zielen darauf ab, Forschung an Wasserstoff-Technologien für die Mobilität von morgen voranzutreiben. Die starke Einbindung der TU Chemnitz unterstreicht erneut die in diesem Bereich am Standort Chemnitz vorhandene Kompetenz und die Zukunftsausrichtung 'Ready for Wasserstoff'." Das Gesamtfördervolumen liegt bei rund 3,5 Millionen Euro. Zudem ist die Professur Alternative Fahrzeugantriebe als Forschungspartner am geförderten Projekt "BZ_Turbolader" zur Entwicklung eines Turbokompressors für Brennstoffzellen-Fahrzeuge beteiligt. Dafür erhält die Professur weitere 1,5 Millionen Euro an Fördermittel.

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