Bundesligaaufstieg knapp verpasst

Basketball Basketball Niners unterliegen Gotha nach großen Kampf

Foto: Toni Söll

In einem hochdramatischen Herzschlagfinale unterlagen die Niners am Mittwochabend den Gotha Rockets mit 67:70 und verpassten den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga. Dabei hatten die Chemnitzer in der "best of five"-Serie bereits mit 2:0 vorn gelegen und damit drei Matchbälle für den großen Wurf. Doch die Thüringer hatten zurück gefightet und dieses Entscheidungsspiel erzwungen.

In der proppevollen Hartmann-Hölle entwickelte sich vor 2.700 lautstarken Fans der erwartete Schlagabtausch. Verteidigung stand im Vordergrund, so dass es nach dem ersten Viertel nur 11:11 stand.

Doch dann drehten die Hausherren auf, führten zur Pause mit neun Punkten und nach drei Vierteln dank Carter und Routinier Matthews immerhin noch mit sieben Zählern. Fünf Minuten vor Ende glich Gotha aus, so dass die Entscheidung erneut in der Crunchtime fallen musste.

Rockets-Hüne Oehle traf von der Freiwurflinie und der unvermeidliche Mitchell mit drei trockenen Dreiern brachten dem Vorrunden-Siebenten letztlich den kaum für möglich gehaltenen Aufstieg in die Beletage.

Auch wenn die Niners den Sprung nach oben (noch) verpassten, klopften sie doch lautstark an die Bundesliga-Tür an. "Dann steigen wir eben nächstes Jahr auf", so ein geknickter Malte Ziegenhagen, der wie all seine Teamkameraden alles gegeben hatte.

Die große Frage wird sein, ob Erfolgs-Trainer Rodrigo Pastore gehalten werden kann. Geht der Argentinier in sein drittes Jahr als Niners-Coach, kann der Bundesligaaufsteiger 2018 eigentlich nur Chemnitz heißen.