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"Bundesministerium für blühende Landschaften" gastiert noch bis Sonntag in Chemnitz

Projekt Chemnitz soll richtig "erblühen"

Bunte Gräser, blühende Hortensien und Lerchensporn - die neuen Stadtmöbel in der Jakobstraße 42 auf dem Sonnenberg sind Teil des "Bundesministeriums für blühende Landschaften". Das Projekt des Künstlers Daniel Theiler, des Architekten Simon Korn und der Kunstvermittlerin Constanze Müller gastiert noch bis Sonntag auf dem Sonnenberg. Die hölzernen Stadtmöbel und eine Mitmach-Ausstellung machen dabei unmissverständlich deutlich, worum es dem Ministerium geht: Chemnitz zum Blühen bringen.

 

Platz für Gemeinschaft

Die Sitzlandschaft ist gemeinsam mit Studierenden der TU Dresden und bauwilligen Anwohnern auf zwei Parkplätzen entstanden und trotzt damit der Straße einen Platz für Gemeinschaft ab. In den nächsten Wochen veranstaltet das Ministerium Aktionen wie die Verleihung der Helmut-Kohl-Rose an besonders verdienstliche Chemnitzerinnen und Chemnitzer, einen Filmabend, eine Comic-Sprechstunde mit der Chemnitzer Illustratorin Stephanie Brittnacher und eine Pflanzenklappe für hilfsbedürftige Pflanzen.

 

Für Interessenten:

Gleichzeitig werden Gelegenheiten zum Zusammenkommen, Trinken und Essen geschaffen. Das vollständige Programm ist auf www.bmbl-bund.de verfügbar. Das Projekt hat zum Ziel eine intensive Diskussion über den Zustand der Chemnitzer Stadtgesellschaft, auch mit dem Hinblick auf den bevorstehenden Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025, zu führen. Gemeinsam mit lokalen Akteuren und Bewohnern sollen Lösungsvorschläge für die Zukunft entwickelt werden. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Klub Solitaer e.V. statt und wird neben dem Fonds Soziokultur vom Kleinprojektefonds der Stadt Chemnitz und vom Verfügungsfonds Sonnenberg im Rahmen der Städtebauförderung Chemnitz gefördert.

 

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