Buntmetalldieb geschnappt - Möglicherweise ein Serientäter

Polizei Bei der Wohnungsdurchsuchung fand man 1,5 Tonnen Isolierband

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Foto: Harry Härtel

Um 3 Uhr nachts klingelte am Donnerstag bei der Polizei das Telefon, die Mitarbeiter eines Energieversogers meldeten ungewöhnliche Störungen in sogenannten Kollektorgängen in der Scheffelstraße in Chemnitz. Sie vermuteten, dass Kabeldiebe dafür verantwortlich sein könnten.

Dieser Verdacht bestätigte sich: Die Polizei fand etwas 30 durchtrennte Kabelstücke, fertig für den Abtransport. Unweit des Tatortes konnte ein 31-jähriger Tatverdächtigter gestellt werden. Die Hohe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.

Gestern konnte ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 31-Jährigen erwirkt werden. Dort wurden 1,5 Tonnen Isoliermaterial gefunden. Möglicherweise steht der Tatverdächtigte mit weiteren Buntmetalleinbrüchen in Verbindung. Heute wird er einer Ermittlungsrichterin vorgeführt.