Business trifft Afrika

Wirtschaft Beide Seiten konnten von dem Austausch in Chemnitz profitieren

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"Business trifft Afrika" lud gestern wieder zum interkontinentalen Austausch ein. Foto: IHK

Am Dienstag prägte wieder die traditionelle afrikanische Kleidung neben dem Business-Outfit den Kammersaal der Industrie- und Handelskammer in Chemnitz. Zum vierten Mal hieß es "Business trifft Afrika". "Für viele Botschafter und Botschafterinnen ist die Veranstaltung ein fester Termin im Kalender geworden", sagte Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz.

Das Vorbild: Wasserversorgung in Nepal

So habe sich auch durch diese Veranstaltung herumgesprochen, dass sächsische Unternehmen gerade auf den Gebieten Wasser/Abwasser sowie Erneuerbare Energien sehr gute Geschäftspartner sein können und wollen. Aber auch unter den deutschen Teilnehmern sind nicht wenige seit Jahren dabei. Die SKM Ingenieure aus Chemnitz beispielsweise hatten in diesem Jahr gleich vier Teilnehmer angemeldet. Geschäftsführer Peter Kaufmann: "Wir haben großes Interesse, als Projektentwickler Vorhaben für Gesellschafts- und Industriegebäude in Afrika zu realisieren. Gegenwärtig bereiten wir die Umsetzung eines Projektes zur autarken Energie- und Wasserversorgung in Nepal vor. Dieses Projekt ist beispielgebend für die Projektentwicklung in Afrika."

Als Gastredner in diesem Jahr stellte der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, den Marshallplan mit Afrika vor. Darin ging es nicht nur um finanzielle Hilfe, sondern um gemeinsame Projekte, die sowohl die afrikanische als auch die deutsche Wirtschaft voranbringen können.