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Cashback: Wofür steht das und lohnt es sich überhaupt?

Jeder hat es wahrscheinlich schon einmal gehört: Geld-Zurück-Aktionen. Während viele Anbieter mit Cashback werben, fragen sich immer mehr Kunden, ob die Aktionen wirklich funktionieren und was das denn bringt?

Was genau ist denn eigentlich Cashback?

Die Funktionsweise von Cashback steckt bereits im Wort: Es geht darum, dass man Geld zurückbekommt. Es gibt verschiedene Ausprägungen von Cashback, die dabei helfen sollen, Geld beim Einkauf zu sparen. Daher gibt es zum Beispiel Bonusprogramme, welche die Kundentreue belohnen. Sie funktionieren ähnlich wie Prämienpunkte, nur mit dem großen Unterschied, dass man keine Punkte, sondern Geld durch seinen Einkauf sammelt. Natürlich bekommt man mit Cashback niemals den gesamten Betrag seines Einkaufes zurückerstatten, das wäre zu schön um wahr zu sein, sondern stets nur einen gewissen Teil davon. Dieses Geld wird gesammelt bzw. angespart, sodass sich am Ende sogar ein schönes Sümmchen ergibt, was man sich gutschreiben lassen kann oder direkt für den nächsten Einkauf verwendet. Unsere Mütter und Großmütter kennen bestimmt noch die "Konsummarken in der DDR". Da hatte man ein kleines Heft mit an der Kasse und die Kassiererin hat den Einkäuferinnen dann im Werte des Einkaufs kleine Marken gegeben, die unsere Mütter und Omas dann in Ihre Konsummarkenhefte klebten. Am Ende des Jahres wurde abgerechnet und damit war dann schon fast der Weihnachtseinkauf wieder drin.

Das Ziel von jedem, der bei solchen Aktionen teilnimmt, ist immer gleich: Sparen durch Cashback und Geld-Zurück-Aktionen. Funktioniert dies nun jedoch wirklich auch in den heutigen Zeiten?

Wie funktioniert Cashback?

Jeder möchte sich einmal schöne Dinge leisten. Was uns jedoch meistens daran hindert, ist das Geld. Wie schön ist es da, wenn man ein wenig Geld zurückbekommt, obwohl man ganz normal einkauft.

Hier schaffen die unterschiedlichsten Cashback-Portale im Internet Abhilfe, bei denen man sich kostenlos registrieren kann. Während sie ihren Ursprung meist in den USA haben, halten sie auch im europäischen Raum schon seit einigen Jahren Einzug und finden hier immer mehr Partnerseiten, die mit ihnen kooperieren. Die Portale listen die verschiedensten Shops: Sei es ein Online-Bekleidungsgeschäft, ein Lieferservice für Essen oder ein Onlineshop für Deko und Haushaltswaren. Im Normalfall steht gleich bei dem jeweiligen Shop, wie viel Cashback man erhält. Durch eine Weiterleitung von dem Portal auf den jeweiligen Shop wird die Aktion aktiviert, sodass der Einkauf von der Webseite registriert und das Cashback vorgemerkt wird. Sobald der Einkauf von dem Onlineshop bestätigt wurde, erhält man den vorher festgelegten Betrag zurück.

Es gibt auch andere Cashback-Aktionen, mit denen man sparen kann, vor allem wenn man nicht online einkaufen möchte. Bei verschiedenen Supermärkten oder anderen Läden kann man kostenlos eine Mitgliedschaft für Geld-Zurück-Aktionen beantragen. Mithilfe einer kleinen Plastikkarte, die mit den gekauften Waren über die Kasse gezogen werden, werden für jeden Einkauf Punkte auf das Punktekonto eingezahlt. Diese kann man sich im Anschluss in Form von Bargeld auszahlen lassen oder schöne Prämien erwerben. Das beste und bekannteste Beispiel dafür ist Payback. Mit einer Payback-Karte kann man sowohl für das Shoppen in Geschäften vor Ort als auch online Punkte sammeln. Im Internet gibt es darüber hinaus eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten, Cashback-Aktionen zu nutzen und durch Shopping zu sparen.

Gibt es auch Nachteile durch Cashback-Aktionen?

So viele Vorteile Cashback auch mit sich bringt - gibt es denn aber vielleicht auch "versteckte" Nachteile? Im Grunde kann man sagen, dass Geld-Zurück-Aktionen nur Vorteile für den Endverbraucher haben. Man kauft wie gewohnt ein und bekommt dafür etwas Geld zurück oder sammelt Punkte. Natürlich funktioniert dies nur, wenn man sich für einen seriösen Anbieter entscheidet. Daher sollte man sich nicht wahllos bei Portalen anmelden, die versprechen, dass man mit ihnen Geld sparen kann. Wie bei allem im Internet ist eine gesunde Vorsicht geboten. Besser ist, man hinterfragt Aktionen zunächst einmal, bevor man daran teilnimmt, einige sammeln dadurch vielleicht nur Daten und verwenden diese unseriös, was aber die Ausnahme sein sollte.

Hat man sich bei einem seriösen Cashback-Portal angemeldet, muss man nur darauf achten, die Käufe auch immer über die Webseite zu tätigen. Häufig ist man geneigt, direkt über einen Onlineshop zu bestellen. Ist der Kauf abgeschlossen, kann man leider nicht nachträglich eine Cashback-Aktion nutzen. Das einzige Manko ist demnach, dass man vergessen könnte, jede verfügbare Geld-Zurück-Aktion mitzunehmen. Mit einer Payback-Karte ist es genau das Gleiche: Einmal vergessen und schon bekommt man für den Einkauf keine Punkte. Jedoch hat dies keine Auswirkung auf bereits gespartes Geld oder gesammelte Punkte, man schöpft nur eben das mögliche Volumen nicht zu 100% aus.

Was gilt es zu beachten?

Worauf man bei Cashback dennoch achten sollte, ist, ob es eine Frist gibt, innerhalb der man sich das gesparte Geld auszahlen lassen muss oder ob die Punkte bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verwendet werden müssen und dann eventuell sogar gänzlich verfallen. Es ist gut möglich, dass sie irgendwann ihre Gültigkeit verlieren, dies darf der Anbieter in seinen AGB's selbst bestimmen, daher gilt, was im ganzen Leben gilt, gut, wer sich hierzu immer ausreichend informiert, weshalb man auch den Kontostand immer gut im Blick behalten sollte und obwohl es sich meist im Einzelnen um eher geringe Beträge handelt, können sich diese im Laufe der Zeit summieren. Man sollte nur etwas geduldig sein.