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CFC: Armin Causevic muss nach gut einem Jahr gehen

FUSSBALL Himmelblaue trennen sich von ihrem Sportdirektor

Der Chemnitzer FC und Armin Causevic gehen ab dem 1. März 2021 getrennte Wege. Nach etwas mehr als einem Jahr ist für den 35-Jährigen bei seinem ersten Engagement als Sportdirektor im Profibereich schon wieder Schluss. Die Himmelblauen möchten "auf dieser entscheidenden Position einen neuen Impuls" geben, "um das mittelfristige Ziel Wiederaufstieg" nicht aus den Augen zu verlieren. Wie und wann die Impulse - sowohl aus personeller als auch finanzieller Sicht - gesetzt werden, darüber äußerte sich der Regionalligist noch nicht. Knut Müller, Aufsichtsratsvorsitzender des Chemnitzer FC, bedankte sich - stellvertretend für Aufsichtsrat, Vorstand und Gesellschafterkreis - für die geleistete Arbeit: "Armin Causevic hat nach dem Abstieg aus der 3. Liga im Sommer 2020 den Kopf nicht in den Sand gesteckt und stand dem CFC tatkräftig zur Seite. Dafür gebührt ihm unser Respekt und Dank."

Gesellschafter fällen Entscheidung

Auf einer Gesellschafterversammlung der Chemnitzer FC Fußball GmbH wurde am Montag die Entscheidung getroffen, den Vertrag mit Causevic vorzeitig aufzulösen. Am Mittwoch, als der CFC die Meldung medial publizierte, wurden Aufsichtsrat und Vorstand über diese Personalie informiert - und mit dieser schrumpft nun auch der Vorstand des Chemnitzer FC e.V., dem Causevic als Sportvorstand angehörte, um eine Person. Der Vorstand des CFC e.V. besteht mit Romy Polster (Vorsitzende), Siegfried Rümmler (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) und Michael Reichard (Finanzvorstand) damit nur noch aus drei Personen.

Überraschendes Ende

Für Armin Causevic war es die erste Station im Männerbereich, zuvor war er im Nachwuchsbereich von Bundesligist VfL Wolfsburg tätig. Auf die "anspruchsvolle, herausfordernde, aber auch schöne Zeit" blickt mit gemischten Gefühlen zurück: "Unter schwierigen Voraussetzungen haben wir in dieser Saison den DFB-Pokal erreichen können, leider hat sich der sportliche Erfolg in der Liga nicht nach unseren Vorstellungen eingestellt. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für die im letzten Jahr erhaltene Chance herzlich bedanken." Zudem hofft er, dass sich der himmelblaue Nachwuchs positiv weiterentwickelt. Als eine seiner letzten Amtshandlungen beorderte er zum Jahresbeginn mit Max Roscher und Steve Zizka zwei Youngsters in den Trainingskader der Profi-Mannschaft.