CFC: Aussicht auf Rettung wird immer geringer

Fussball Frahn und Mlynikowski gesperrt - mehrere Spieler fehlen verletzt

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Florian Hansch, hier im Duell mit Wiesbadens Robert Andrich, ist gegen Großaspach wieder einsatzbereit. Coach David Bergner hat dennoch mehrere Ausfälle zu beklagen. Foto: Harry Härtel/Härtelpress

Die Möglichkeiten, in der 3. Fußball-Liga die dringend benötigten Punkte einzufahren, werden für die Kicker des Chemnitzer FC immer weniger. Am Samstag erwarten die Himmelblauen zum Abschluss der englischen Woche ab 14 Uhr den Tabellenvierzehnten SG Sonnenhof Großaspach.

"Es ist natürlich schwer, die schmerzhafte Niederlage gegen Wehen-Wiesbaden aus den Kleidern zu schütteln. Dennoch wollen wir alles dafür tun, dass die drei Punkte in Chemnitz bleiben", sagte CFC-Cheftrainer David Bergner. Zwar meldete sich der zuletzt wegen einer Muskelreizung ausgewechselte Florian Hansch nach entsprechender physiotherapeutischer Behandlung durch Olaf Renn wieder einsatzbereit, dennoch hat Bergner vor der Partie in der Community4you-Arena personelle Probleme.

Frahn ist zwei Spiele zusätzlich gesperrt

So muss Daniel Frahn definitiv zuschauen. Der Stürmer hatte sich im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte den gelb-roten Karton eingehandelt. Eigentlich bedeutet diese Strafe ein Spiel Sperre. Da Frahn aber die Sanktion noch heftig kommentierte, legte der Deutsche-Fußball-Bund (DFB) eine zusätzliche Sperre von zwei Spielen fest.

"Wir haben uns dagegen gewehrt und unsere Sicht der Dinge dem DFB mitgeteilt. Doch unser Einspruch wurde abgelehnt", sagte der Coach. Zudem fällt Marcus Mlynikowski aus, der wegen der 5. gelben Karte pausieren muss.

Chance für Jan Koch?

So könnte zum Beispiel Jan Koch wieder eine Chance von Beginn an bekommen. Tom Scheffel und Maurice Trapp sind weiterhin verletzt, auch Emanuel Mbende ist angeschlagen. Er konnte in dieser Woche nicht mittrainieren. "Aber wir wollen nicht herumjammern. Vielmehr bekommt der ein oder andere am Samstag die Chance, mir zu zeigen, dass er zuletzt vielleicht zu unrecht auf der Bank gesessen hat", sagte Bergner.