CFC bleibt ungeschlagen: Packende Nullnummer in Halle

Die Himmelblauen erkämpfen sich in Halle ein 0:0 und haben zunächst Glück, dass einem Hallenser die Nerven versagen. Am Ende gab es die große Chance auf die Big Points.

Chemnitz

Der Chemnitzer FC hat am 4. Spieltag der Regionalliga-Saison 2026/27 erstmals nicht gewonnen, bleibt aber ungeschlagen. Vor knapp 7000 Zuschauern im Leuna Chemie-Stadion Halle trennte sich der bisherige Spitzenreiter vom Halleschen FC in einer unterhaltsamen Partie 0:0. Damit empfangen die Himmelblauen den FC Erzgebirge Aue am nächsten Samstag zum Topspiel.

Himmelblaue Stammformation unverändert

Dabei vertraute Cheftrainer Benjamin Duda den elf Spielern, die am Dienstag Zwickau dominiert hatten. Wieder mit im Kader stand auch Ron Berlinski nach auskurierter Verletzung aus dem Auftaktspiel bei Hertha II.

Frühe Aufregung in beiden Strafräumen

Für die erste erwähnenswerte Situation der Partie sorgte, nach einem einmütigen Protest beider Teams für die Aufstiegsreform zu Beginn, Domenico Alberico, der nach einem Pass von Marx durch die gegnerische Hälfte läuft. HFC-Keeper Bendel bereinigte die Situation im letzten Moment. Der Zehner der CFC reklamierte kurz, es war jedoch keinerlei Foulspiel erkennbar.

Danach war zunächst mehr vom HFC zu sehen. In der 10. Minute setzte sich Fabrice Hartmann gegen drei Chemnitzer Defensivakteure durch und zwang Keeper David Richter zu einer starken Parade. Nur zwei Zeigerumdrehungen später hatten die Heimfans den Torjubel bereits auf den Lippen: Geipl musste Baro nach einem Fehlpass von Löhmannsröben abräumen, da dieser sonst frei vor Richter hätte einschieben können.

Da sich die Situation im himmelblauen Strafraum ereignete, pfiff Schiedsrichter Christoph Beblik berechtigterweise Elfmeter. Doch Kulke versagten die Nerven und das Spielgerät landete am Pfosten (13.).

Halle weiter aktiv - Tschouangue prüft Bendel

Dennoch blieb Halle in der Folge die energischere Mannschaft in der Offensive, ohne jedoch größere Chancen zu generieren. Der CFC konnte erst nach einer halben Stunde wieder für mehr Entlastung sorgen. Die Versuche von Baumgart und Geipl waren allerdings zu ungenau.

Tschouangue prüfte Bendel dann mit einem platzierten Schuss ins Eck, den der Ersatzmann vom etatmäßige HFC-Keeper Sven Müller aber entschärften konnte (36.). Danach waren Chancen bei beiden Teams Mangelware, sodass es torlos in die Pause ging.

Alberico auch in Halbzeit 2 der „Opener“

Ohne Wechsel gingen beide Mannschaften den zweiten Durchgang an. Und auch hier hatte Alberico die erste nennenswerte Aktion: Sein Schuss von der Strafraumgrenze in der 51. wurde jedoch von Halili geblockt. Nach einer knappen Stunde brachte Duda mit Berlinski, Fesser und Vogt gleich drei frische Kräfte.

Berlinski fast mit dem Traum-Comeback

Und die Nummer 9 hätte nach zwei Minuten schon ein Traum-Comeback feiern können. Einen Lupfer-Versuch von Berlinski konnte Landgraf aber in letzter Sekunde noch zur Ecke klären. Nun ging es Schlag auf Schlag: Erste entschärfte Bendel einen straffen Kopfball von Slamar, dann klärte Richter stark gegen den durchgebrochenen Baro (63./64.) Danach waren beide Mannschaften um Offensivaktionen bestrebt, die Torhüter mussten allerdings nicht ernsthaft eingreifen.

In den Schlussminuten drängte der CFC noch einmal nach vorn, einem Schuss des eingewechselten Fesser fehlte jedoch die Präzision (89.). In der Nachspielzeit klärte Halili einen Versuch von Berlinski auf der Linie. So blieb es letztlich torlos.

Statistik:

Richter - Eppendorfer, Löhmannsröben, Slamar, Tschouangue - Geipl, Baumgart (90.+4 Gröger), Stockinger (58. Vogt) - Grimaldi (84. Pistol), Marx (58. Berlinski), Alberico (58. Fesser)

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 6962

Schiedsrichter: Beblik (Berlin)


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