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CFC-Cheftrainer baut auf Geschlossenheit: "Haben die Vorbereitung intensiv genutzt"

Interview Der Chemnitzer FC wird auch in dieser Saison von Cheftrainer Daniel Berlinski betreut. BLICK-Reporter Knut Berger sprach mit dem 35-jährigen Trainer über die Vorbereitung, den bevorstehenden Saisonstart, die Verletztenmisere und die Ziele für die anstehende Regionalliga-Saison 2021/22.

Hinter der Mannschaft liegen die harten Wochen der Saisonvorbereitung. Wie ist diese Phase verlaufen ?

Ich bin mit dem qualitativen und quantitativen Verlauf der einzelnen Trainingseinheiten sehr zufrieden. Die Jungs haben ausnahmslos vorbildlich mitgezogen. Ich denke, dass wir gemeinsam die Zeit intensiv genutzt haben, um die Basis für eine lange Saison zu legen. Denn immerhin spielen wir in der Regionalliga Nordost mit 19 weiteren Teams um Punkte.

Mit welchen Ziel geht der Chemnitzer FC in die Saison 2021/22 ?

Wir wollen natürlich oben mitspielen! An der Spitze sehe ich fünf, sechs Mannschaften, die sich auf Augenhöhe befinden. Kein Team hebt sich aus dieser Gruppe ab, einen absoluten Top-Favoriten kann ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht erkennen. Während noch vor einem Jahr durch den totalen Umbruch beim CFC eine intensive und gezielte Vorbereitung gar nicht möglich war, sehe ich uns jetzt deutlich besser in der Spur.

Aber es fehlen derzeit einige Spieler, wie zum Beispiel Benjika Caciel, Furkan Kircicek oder Dominik Pelivan, verletzungsbedingt. Bereitet Ihnen das nicht große Sorgen ?

Das stimmt. Jeder personeller Ausfall tut uns weh. Dadurch geht ein Teil unserer sportlichen Qualität verloren. Aber das Fehlen dieser Akteure müssen und werden wir durch mannschaftliche Geschlossenheit ausgleichen. So haben sich zum Beispiel die jungen Spieler aus unserem eigenen Nachwuchs sehr eifrig gezeigt. Auch sie bieten sich mit ihren Leistungen an.

Sie sind jetzt ein Jahr in Chemnitz. Haben Sie sich mittlerweile eingelebt?

Um es gleich zu sagen: Ich fühle mich hier wohl. Jetzt habe ich auch langsam Zeit und Möglichkeiten, die Stadt zu erkunden und auch mal in Ruhe in einem Restaurant Kaffee zu trinken. Als ich im Sommer 2020 hierher kam, lag ein riesengroßes Arbeitspensum vor mir, dass kaum Freizeit zuließ. Als sich alles besser eingespielt hatte, schränkte uns die Corona-Pandemie völlig ein. Aber jetzt hoffe ich, dass immer mehr Normalität unser tägliches Leben bestimmt und wir natürlich auch dauerhaft mit Fans auf den Rängen auflaufen dürfen.



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