CFC fährt mit Kapitän an die Ostsee

Zum Rückrundenauftakt kicken die Himmelblauen in Greifswald

Chemnitz

Der Chemnitzer FC steht an diesem Wochenende vor einem außergewöhnlichen Punktspieltag. Mit dem Gastspiel beim Tabellenfünfzehnten Greifswalder FC mit 15 Punkte, beginnt für die Himmelblauen in der Fußball-Regionalliga Nordost die Rückrunde.

Längster Auswärtsfahrt der Saison

Zudem ist es mit rund 500 Kilometern Entfernung die längste Auswärtsfahrt der Saison. Deshalb rollt der Mannschaftsbus des CFC, der sich bisher als Zehnter des Klassements 23 Zähler erkämpfte, ausnahmsweise bereits am Freitag vom Areal des Sportforums.

Der Kapitän ist wieder fit

Das Spiel wird am Samstag , den 6. Dezember, 14 Uhr im Volksstadion Greifswald angepfiffen. Vom Ostsee-Strand erreichten die Chemnitzer Geschäftsstelle Anfang der Woche gute Nachrichten. Der Rasen befinde sich in einem spielbereiten Zustand. Allerdings fallen Niclas Erlbeck und Anton Rücker wegen Verletzungen aus. Dafür ist Tobias Müller wieder fit. Dass der Chemnitzer Kapitän mit an Deck ist, kann vielleicht als gutes Omen verstanden werden.

Erstes Duell entschied Müller

Denn Müller erzielte beim 1:0- Hinspielsieg des CFC gegen Greifswald das Tor des Tages. Beide Teams verbuchten am jüngsten Spieltag jeweils zu Hause ein 1:1- Unentschieden. Während sich Chemnitz mit dem BFC Dynamo die Punkte teilte, kamen die Greifswalder gegen Schlusslicht Hertha Zehlendorf nicht über ein Remis heraus. „Wir haben uns mit unserer Mannschaft ganz fest vorgenommen, alle Kräfte und sämtliches Personal zu mobilisieren, um in den restlichen zwei Spielen 2025 maximal zu punkten“, sagte CFC-Cheftrainer Benjamin Duda.

Trainer Duda warnt vor unterschätztem Gegner

Die Gefahr liege allerdings darin, dass Greifswald mit dem Abstiegskampf zu tun habe. Der Platz im Klassement werde dem Team allerdings mit dieser Kaderqualität nicht ganz gerecht „Es ist keine Mannschaft, die grundsätzlich um die Klasse kämpfen muss oder wird. Ich erwarte trotz des Tabellenbildes ein schweres Auswärtsspiel“, so der Chemnitzer Coach. „Es geht für uns darum, in der Defensive stark und stabil zu sein und vorn selbst zu treffen“, lautet ein Teil seiner Vorgaben.

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