CFC-Fans fordern Transparenz vom Insolvenzverwalter

Fussball Fans haben eine Online-Petition gestartet

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Insolvenzverwalter Klaus Siemon. Foto: Harry Härtel/Härtelpress

Chemnitz. Der 9. November ist bekanntermaßen ein geschichtsträchtiger Tag - und das gilt auch für die Fans des Chemnitzer FC. Denn auf den Tag genau vor sieben Jahren wurde im Chemnitzer Stadtrat über den Bau eines neuen Stadions abgestimmt - und das mit Erfolg: 33 Stadträte votierten dafür und gaben entsprechend "grünes Licht" für den Neubau, 21 Stadträte stimmten dagegen. Schon das damalige Ereignisse ist als Indiz zu werten, dass die Himmelblauen nicht den allerbesten Stand in der Stadt haben - dementsprechend ist es auch nicht sonderlich überraschend gewesen, dass die etablierten Parteien ablehnend auf das jüngst an sie geschickte Schreiben von Insolvenzverwalter Klaus Siemon reagierten. In dem diesem bat er unter anderem um eine Soforthilfe in Höhe von 750.000 Euro. Immerhin konnten sich aber beide Seiten darauf verständigen, in konstruktive Gespräche zu gehen, um alternative Lösungen zu erarbeiten.

Online-Petition für "Offenheit und Transparenz"

Die himmelblauen Fans, die 2011 mit ihren kreativen Aktionen keinen geringen Anteil an der positiven Stadtratsentscheidung hatten (unter anderem hatte man in Zusammenarbeit mit dem Verein mehr als 22.000 Unterschriften in einer Petition gesammelt), haben heute eine Online-Petition auf der Petitionsplattform change.org gestartet. Überschrieben mit "Offenheit und Transparenz gegenüber allen Fans und Mitgliedern des Chemnitzer FC e.V." fordern sie den Insolvenzverwalter Klaus Siemon dazu auf, "mehr Offenheit und Transparenz im Zuge des Insolvenzverfahrens" zu zeigen und damit verbunden Fakten gegenüber "Sponsoren, Mitgliedern und Fans des Chemnitzer FC e.V." - beispielsweise auf einer "transparenten Informationsveranstaltung" - endlich offenzulegen. Die Online-Petition läuft mindestens bis Jahresende.