CFC: Finanzielle Unsicherheit erschwert Planung

Fussball Heimspiel gegen Münster am Sonntag

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CFC-Cheftrainer David Bergner macht sich derzeit schon intensive Gedanken über die neue Saison, weiß aber noch nicht, welche Mittel er zur Verfügung haben wird. Foto: Harry Härtel/Häertelpress

Der Chemnitzer FC ist in der laufenden Saison der 3. Fußball-Liga längst auf die Zielgeraden eingebogen, die sportlichen Messen sind gelesen und der Abstieg besiegelt. Zudem gibt es durch das Insolvenzverfahren bezüglich einer vernünftigen Planung für die kommende Spielserie viele Unklarheiten.

Gespräche mit Spielern und Beratern laufen

Unabhängig davon führt Trainer David Bergner, der sich nach dem Wechsel von Steffen Ziffert in den Sponsoring-Bereich des Vereins offenbar nun komplett um den sportlichen Bereich allein kümmern muss, Gespräche mit Kickern und Beratern. "Natürlich möchten wir den einen oder anderen Spieler gern halten. Doch derzeit ist die finanzielle Situation noch völlig unklar. Ich hoffe, das ich in zehn Tagen weiß, welches Geld uns zur Verfügung steht", sagte Bergner. Am 18. Juni soll der Start in die neue Saison erfolgen.

Doch noch ist die Drittliga-Ära der Himmelblauen nicht beendet, am Wochenende steht das vorletzte Heimspiel auf dem Programm. Der Ball rollt jedoch erst am morgigen Sonntag, der Anpfiff gegen den SC Preußen Münster erfolgt 14.05 Uhr, weil dem MDR-Fernsehen dieser sportlichen Höhepunkt eine Live-Übertragung wert ist.

Myroslav Slavov fällt wohl weiter aus

Münster liegt mit 45 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz, Chemnitz ist mit 21 Zählern (Abzug von 9 Punkten wegen Einleitung des Insolvenzverfahrens) auf dem vorletzten Rang notiert. "Münster praktiziert ein gepflegtes Umschaltspiel, der Gegner wird uns alles abverlangen", sagte Bergner. Ihm stehen aktuell 17 einsatzbereite Spieler zur Verfügung. Myroslav Slavov habe es nach seinem Bänderanriss in dieser Woche im Training versucht. "Ich gehe aber davon aus , dass es nicht reicht, er hat noch Scherzen", sagte Bergner.