Der Chemnitzer FC hat auch das zweite Testspiel im Wintercamp Remis gespielt. Gegen den Wuppertaler SV führten die Himmelblauen durch ein frühes Tor von Dejan Bozic mit 1:0; nach der Pause glich Amin Bouzraa vor 100 Zuschauern auf dem Hauptplatz der Anlage des „Titanic-Deluxe-Hotels“ aus. Damit konnten die Duda-Schützlinge – wie schon beim 3:3 gegen Fortuna Köln – eine Führung nicht ins Ziel bringen. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben den Gegner mit unserem Pressing ordentlich unter Druck gesetzt und eine solide erste Halbzeit gespielt, nach der Pause haben wir dann den Spielfaden verloren“, so der CFC-Trainer.
Erneuter Schnellstart der Sachsen
Auch gegen den zweiten Vertreter der Regionalliga-West startete der CFC zielstrebig und erfolgreich. Bereits nach sechs Minuten traf Bozic. Der erfahrene Stürmer hatte dem WSV-Schlussmann Fotios Adamidis den Ball abgenommen und anschließend über die Linie geschoben – ein Auftakt nach Maß. In der Folgezeit forcierten die Sachsen weiterhin das Pressing und erarbeiteten sich durch Tobias Stockinger und Maurizio Grimaldi zweit gute Gelegenheiten. Die Wuppertaler wiederum hatten nach einer Viertelstunde einen harmlosen Abschluss. „Das, was wir uns vorgenommen haben, nämlich männlich, diszipliniert und fokussiert aufzutreten, hat funktioniert“, so Duda und ergänzt: „Was und noch fehlte, war der zweite Treffer.“ Und das sollte sich rächen.
Pyro auf der Tribüne, Ausgleich auf dem Platz
Die CFC-Fans präsentierten zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Pyro-Show, bestehend aus weißen Bengalos und blauem Rauch. Dieser Funke sprang aber nicht auf ihre Mannschaft über. Im Gegenteil: Sie wurde in der 47. Minute auf dem falschen Fuß erwischt. Bouzraa schob sicher in die lange Ecke ein. Daniel Adamczyk hatte bis dato keinen Ball parieren müssen. „Der schnelle Ausgleich, der wohlgemerkt aus einem eigenen Einwurf fällt, war ein mentaler Dämpfer“, so Duda. Sein Team benötigte eine Viertelstunde, um sich davon zu erholen.
Letzter Test gegen slowakischen Erstligisten
Anschließend war es ein neutrales, chancenarmes Duell zwischen zwei Regionalligisten. In der 66. Minute flankte Bozic den Ball ins Zentrum, wo der eingewechselte Marx zum 2:1 einschob. Ein reguläres Tor, dem allerdings die Gültigkeit verwehrt wurde. In der Schlussphase hätte wiederum Marx mit einem sensationellen Schuss fast für den Siegtreffer gesorgt. Der WSV-Verteidiger Aldin Dervisevic klärte unmittelbar vor der Linie, sodass es beim 1:1 blieb.
Am 18. Januar bestreiten die Himmelblauen ihr drittes, zugleich letztes Testspiel im Wintercamp. Gegner ist der slowakische Erstligist Železiarne Podbrezová, der in der „Niké Liga“ aktuell auf dem sechsten Platz steht.
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