CFC: Kein Glück bei Viktoria!

FUSSBALL Der Chemnitzer FC verliert knapp mit 2:3 beim Mitaufsteiger aus Köln

Chemnitz/Köln. 

Chemnitz/Köln. Der Chemnitzer FC konnte auch das zweite Duell gegen einen Mit-Aufsteiger nicht siegreich gestalten. Gegen Viktoria Köln unterlagen die Himmelblauen vor 2.507 Zuschauern im "Sportpark Höhenberg" mit 2:3. Die Anschlusstreffer von Bozic und Bonga fielen zu spät.

Beide Aufsteiger, die sich bis dato weder in einem Punkt- noch Pokalspiel gegenüber standen, sind mit einem Unentschieden in die Drittliga-Saison gestartet und konnten dabei jeweils einen Rückstand egalisieren: Während die Himmelblauen vor heimischer Kulisse gegen den SV Waldhof Mannheim ein 1:1 erreichten, kämpfte sich die Viktoria beim FC Hansa Rostock nach 0:3-Rückstand zurück in die Partie und konnte am Ende einen Punkt aus dem "Ostseestadion" entführen.

Frahn fehlte verletzt

Die erste Hiobsbotschaft für die 200 mitgereisten CFC-Fans gab es bereits vor dem Anpfiff: Aufgrund muskulärer Probleme fiel Kapitän Daniel Frahn aus, er wurde von Bonga vertreten. Im Vergleich zum Remis aus der Vorwoche änderte CFC-Coach Bergner seine Startelf noch auf einer weiteren Position. Für Freitas spielte Schoppenhauer neben Hoheneder, welcher die Binde trug, in der Innenverteidigung. Langer rückte dafür ins defensive Mittelfeld neben Sarmov. Der CFC trat taktisch im 4-5-1 auf.

Einbahnstraßenfußball im ersten Durchgang

Viktoria Köln - mittlerweile nach dem 1. FC Köln die Nummer zwei in der Domstadt - setzte die Himmelblauen sofort unter Druck und kam in den ersten Minuten bereits zu gefährlichen Möglichkeiten. Es sollte - wie schon am ersten Spieltag gegen den SV Waldhof Mannheim - bis zur 22. Minute dauern, bis die Bergner-Schützlinge ins Hintertreffen gerieten. Bunjaku schob nach feinem Spielzug problemlos ein. Wenige Augenblicke zuvor scheiterte Viktoria-Kapitän Wunderlich mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze am Pfosten. Nach etwas mehr als einer halben Stunde erhöhte Handle nach Hoheneder-Patzer auf 2:0. Die einzige CFC-Möglichkeit im ersten Durchgang besaß Bozic in der 20. Minute nach einer präzisen Milde-Flanke. Mesenhöler war aber auf dem Posten.

CFC-Tore fallen zu spät

Die zweite Halbzeit begann mit einem Blitztor für Köln: Eine Handle-Flanke köpfte Bunjaku zum 3:0 ein. Damit schürte der bundesligaerfahrene Akteur im zweiten Spiel seinen zweiten Doppelpack. Zur Pause ersetzte Tallig den unauffälligen Garcia; dieser agierte mutig im linken Mittelfeld und belebte das Offensivspiel.

In der 58. Minute hatte Müller bei seinem Ex-Verein, für welchen er in der Saison 2017/2018 aktiv war, eine gute Gelegenheit, um den ersten himmelblauen Treffer zu erzielen. Gleiches galt ebenso für einen Milde-Freistoß sowie Langer-Kopfball Mitte der zweiten Halbzeit. Am Ende half ein Viktoria-Kicker mit einem Handspiel im Strafraum nach - und brachte damit die CFC-Kicker wieder zurück in die Partie. Diesen verwandelte Bozic in der 75. Minute abgezockt. Zehn Minuten vor Schluss köpfte Bonga einen Milde-Freistoß zum 2:3 ein. Direkt danach verstärkte Hoppe den Sturm, der Ausgleich sollte aber nicht mehr glücken. Der Chemnitzer FC unterliegt Viktoria Köln mit 2:3. Hauptgrund für diese Niederlage waren eine sehr schwache erste Halbzeit sowie das Blitztor zu Beginn der zweiten.

Bereits am kommenden Mittwoch erhalten die Bergner-Schützlinge die dritte Möglichkeit für den ersten dreifachen Punktgewinn in dieser Spielzeit. 19 Uhr gastiert der SV Meppen im "Stadion - An der Gellertstraße". Das letzte Duell in der Saison 2017/2018 konnten die Emsländer vor 5.060 Zuschauern mit 2:1 für sich entscheiden.

VW verlängert Engagement

Der Automobilhersteller Volkswagen (VW) hat sein Sponsoring beim Chemnitzer FC um ein weiteres Jahr verlängert und zählt damit auch in der Saison 2019/2020 zu den Premium-Sponsoren bei den Himmelblauen. Unter dem Kampagnenmotto "Fußball, das sind wir alle" engagiert sich der größte Autobauer Europas beim Fußball in seiner gesamten Breite: von der Basis bis zur Spitze. "Das Sponsoring der klassenhöchsten Fußballvereine an seinen Standorten ist Teil der ganzheitlichen Fußball-Strategie von Volkswagen. Mit der Unterstützung will Volkswagen seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Die Klubs leisten für die Belegschaft einen wertvollen Beitrag zur Identifikation mit dem jeweiligen Standort", erklärt Volkswagen.