CFC: Kommt mit Routinier Hoffmann der ersehnte Sieg?

Fussball Himmelblaue empfangen am Samstag Carl Zeiss Jena

Marcus Hoffmann gab in seiner ersten Trainingseinheit sofort klare Anweisungen an seine Mitspieler. Foto: Harry Härtel

Die Sorgen beim Fußball-Drittligsten Chemnitzer FC sind nach zwei absolvierten Punktspielen im Jahr 2018 nicht kleiner geworden. Noch wartet Neu-Trainer David Bergner auf den ersten Punktgewinn, der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz ist jetzt auf fünf Zähler angewachsen. Beim jüngsten Auftritt in Aalen reichten zwei Auswärtstore wieder nicht, um wenigstens einen Zähler mitzunehmen, erneut wackelte die Abwehr der Sachsen gewaltig.

Jetzt ruhen die Hoffnungen unter anderem auf Neuzugang Marcus Hoffmann, der dem fragilen Defensivverbund der Himmelblauen mehr Substanz verleihen soll. Es besteht zudem die Hoffnung, dass der in den vergangenen Wochen verletzte Innenverteidiger Maurice Trapp wieder in den Kader zurückkehrt.

Jena ist in guter Verfassung

Am Samstag reist der FC Carl-Zeiß Jena an der Gellertstraße an, der mit der Empfehlung eines 2:1- Heimsieges gegen Halle in der Community4you-Arena aufläuft und als Tabellenzwölfter 27 Punkte und damit 11 Zähler mehr als der Chemnitzer FC auf dem Konto hat. "Wir wissen, dass die Fans, die auswärts immer mit dabei waren, in den vergangenen Wochen oft enttäuscht wurden. Jetzt sind wir als Mannschaft gefragt, endlich zu Hause etwas zu bieten", sagte Tom Baumgart, der bei der 2:3-Niederlage in Aalen sein erstes Saisontor markierte.

Neunte Niederlage in Folge muss vermieden werden

Jena hat in der laufenden Serie auswärts zwar noch keine Bäume ausgerissen, doch beim CFC ist das Selbstvertrauen nach acht Niederlagen in Folge auch nicht gerade reichlich vorhanden. Baumgart weiß, dass nun endlich ein handfestes Ergebnis her muss. Sonst geht es in der kommenden Saison für den Chemnitzer FC statt nach Meppen nach Meuselwitz.