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CFC: Last-Minute-Schock beim Spitzenreiter!

Fußball Die Himmelblauen kassierten in der Nachspielzeit gegen den BFC Dynamo den Ausgleichstreffer

Berlin. 

Wer eine Chance hat, der nutzt diese - und genau das hat der Chemnitzer FC gegen den BFC Dynamo 94. Minuten auch getan. Nach dem Führungstreffer durch Pagliuca in der 62. Minute vermeldete die manuelle Anzeigetafel die 1:0-Führung für den CFC an, ehe dem Spitzenreiter durch Bolyki der schmeichelhafte Ausgleichstreffer glückte. Unter den 2.000 Zuschauern im ausverkauftem "Sportforum Hohenschönhausen" sahen leider nur 50 Schlachtenbummler aus Chemnitz den Auftritt ihres Teams. Grund für das Fernbleiben war die Preispolitik, so kostete ein unüberdachter Stehplatz mehr als 20 Euro. Die Berliner Ultras solidarisierten sich mit den Gästen aus Sachsen und zeigten zu Spielbeginn das Spruchband "Kein Zwanni für'n Steher!". Die CFC-Anhänger präsentierten wiederum zum Beginn der zweiten Halbzeit den Vers: "Eure Rechnung geht nicht auf - Fussball muss bezahlbar sein!". Insgesamt wurden dem CFC 200 zur Verfügung gestellt

Fitness bestimmt Formation


Zwischen dem Auswärts-Unentschieden bei der BSG Chemie Leipzig und dem Re-Start beim BFC Dynamo lagen exakt vier Wochen. Für CFC-Coach Daniel Berlinski galt es entsprechend die elf Akteure mit dem besten Fitnesszustand zu finden. Mit Bickel und Köhler standen zwei Spieler auf dem Feld, welche in dieser Regionalliga-Spielzeit ihren ersten Einsatz begingen. Des Weiteren wurden mit Shala, Pagliuca, Caciel und Simon Noah Roscher vier etatmäßige Angreifer aufgeboten. Die letzten beiden mussten auf den Außenpositionen im Mittelfeld agieren. Die Kapitänsbinde trug Zickert. Auf BFC-Seite waren mit Blum und Hoppe zwei Ex-Himmelblaue in der Anfangself vertreten.

CFC wehrt sich eisern & sticht eiskalt zu


Die erste Möglichkeit in der Partie hatten die Himmelblauen, nach vier Minuten landete ein Freistoß vom Bickel auf dem Tornetz. Das Team von Berlinski spielte anschließend frech und forsch, die guten Gelegenheiten oblagen jedoch dem Spitzenreiter. Die beste hatte Geurts, welcher gegenüber Jakubov das Nachsehen hatte. Weiterhin besaßen Hoppe, Beck sowie Siebeck in der ersten Halbzeit die Chance, die Führung zu erzielen. Mit jeder Minute nahm der Druck kontinuierlich zu, aber bis zum Halbzeitpfiff wehrte sich der CFC eisern.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber weiter druckvoll, jedoch fehlte im Abschluss die Genauigkeit, wie beispielsweise beim Beck-Kopfball in der 60. Minute. Zwei Minuten später traf Pagliuca - und damit den BFC mitten ins Herz. Für einen Moment war es mucksmäuschenstill im altehrwürdigen "Sportforum Hohenschönhausen". Vier Minuten später hatte Caciel - nach feinem Bickel-Zuspiel - das 2:0 und damit die Entscheidung auf dem Fuß, sein Schuss mit der Picke prallte jedoch nur an den Pfosten.

BFC drückt - ohne Erfolg. Bis zur Schlusssekunde


Nach dem überraschenden Rückstand reagierte der BFC wütend und kam durch Beck zum Ausgleich, dem Schiedsrichter Marko Wartmann aus Großvargula die Gültigkeit verwehrte; der Toptorjäger stand hauchzart im Abseits. Große Gelegenheiten hatten weiterhin: Bolyki schoss - nach Zickert-Fehler - den Ball in den Berliner Nachhimmel, wenige Augenblicke später fand Geurts keinen Vollstrecker bei seiner Hereingabe. Kurz vor Schluss packte Blum die Brechstange aus, mit welcher der BFC-Kapitän Jakubov ebenfalls nicht überwinden konnte. Doch dann kam die 94. Minute und in dieser herrschte im himmelblauen Strafraum Tohuwabohu. Bolyki behielt den Durchblick und traf zum bitteren Ausgleich aus Sicht der Sachsen, die einen beherzten Auftritt und einen aufopferungsvollen Kampf zeigten.

Dritte "Englische Woche" für die Himmelblauen


Mit bittere Last-Minute-Remis beim BFC Dynamo ist der Chemnitzer FC mit einem kleinen Achtungserfolg dritte "Englische Woche" der Spielzeit begonnen. Am Mittwoch, den 29. September, wird diese beim FSV 63 Luckenwalde fortgesetzt. Die Brandenburger haben im heimischen "Werner-Seelenbinder Stadion" bis dato fünf Auftritte absolviert, davon jeweils zwei Siege und Remis eingefahren. Die einzige Heimniederlage hagelte es gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin. Anpfiff zu dieser Partie ist 19 Uhr. Am Sonntag, den 03. Oktober, empfangen die Himmelblauen um 13 Uhr im "Stadion - An der Gellertstraße" den FC Eilenburg.