CFC: Mit neuer Kraft zurück aus der Sommerpause

Fussball Chemnitzer FC vollzieht Saisonstart

Die neue Mannschaft. Foto: Harry Härtel

Offenbar kann sich der Chemnitzer FC nach seinem Abstieg in die Fußball- Regionalliga der Unterstützung seiner Anhänger weiter sicher sein. Denn zum offiziellen Trainingsauftakt am Dienstag kamen mehr als 600 Sympathisanten der Himmelblauen auf den Sportplatz Neubauernweg, die der völlig neu formierten Mannschaft einen freundlichen Empfang bereiteten. "Ein echter Fan kennt keine Liga", sagte ein Herr älteren Baujahrs, der sich durch Tragen eines entsprechenden Schals deutlich zur Elf von Cheftrainer Davids Bergner bekannte.

Spieler werden vorgestellt

Nachdem die Mannschaft am Dienstagvormittag im Sportforum zum ersten Mal nach der Sommerpause richtig schwitzte, folgte am späten Nachmittag die zweite Einheit. Zunächst liefen die Spieler einzeln auf, Sprecher Andreas Balzer stellte die Kicker der Fangemeinde vor und bat einzelne Profis zum Interview ans Mikrofon. "Wir stecken in Chemnitz in einem riesengroßen Umbruch. Deshalb muss sich die Truppe erste einmal finden und die kommenden Wochen ganz hart arbeiten. Dann werden wir sehen, wo wir stehen", sagte zum Beispiel Verteidiger Fabian Müller.

Dennis Grote erklärte, warum er beim CFC geblieben ist. "Ich habe relativ frühzeitig den Verantwortlichen mitgeteilt, dass ich mir vorstellen kann, hier zu bleiben. Nach Gesprächen mit dem Cheftrainer und dem Vorstand war mir schnell klar, dass ich bleibe. Was uns in der Regionalliga erwartet und welche Qualität die Mannschaften in der Staffel haben, kann ich jetzt natürlich noch nicht abschätzen", sagte Grote.

Bergner warnt vor der Liga

Nach diesem offiziellen Teil ging es dann auf dem Rasen zur Sache. Dabei waren 14 der insgesamt 19 Profis, die auf dem Rasen standen, erst in den vergangen Tagen zum CFC gewechselt. "Wir müssen uns klar sein, dass diese Regionalligasaison kein Zuckerschlecken wird. Wir dürfen nicht denken, dass die Liga zu uns kommt. Vielmehr müssen wir sie annehmen. Geschenkt bekommen wir nichts", sagte Chefcoach Bergner.