CFC möchte im Westen punkten!

Fußball Im vorletzten Auswärtsspiel treffen die Himmelblauen auf den KFC Uerdingen

Der Chemnitzer FC darf - wie schon vergangenen Freitag gegen die Würzburger Kickers - erneut den Spieltagsauftakt bestreiten und damit gegenüber der Konkurrenz aus Zwickau, Münster, Halle und Magedeburg vorlegen. Am drittletzten Spieltag treffen die Himmelblauen dabei auf den KFC Uerdingen. Da sich deren heimische "Grotenburgkampfbahn" nach wie vor im Umbau befindet, spielen die Krefelder in der Düsseldorfer "Merkur-Spiel-Arena". Während die Gastgeber den Klassenerhalt fast geschafft haben, müssen die Glöckner-Schützlinge weiterhin mächtig um diesen zittern. Immerhin haben sie den Klassenerhalt aber noch selbst in der Hand.

Glöckner: "Mit Wucht und Wille dagegenhalten."

Hoffnung auf ein neuerliches Erfolgserlebnis macht die mit Abstand beste Saisonleistung, die am Dienstagabend gegen Eintracht Braunschweig gezeigt wurde. Einziges Manko bei der 1:2-Niederlage gegen den Tabellenzweiten war die fahrlässige Chancenverwertung. Aus einem Dutzend sprang einzig der Hoheneder-Treffer heraus. "Das Entscheidende wird nicht der Gegner sein, sondern das wir unsere Leistung bestätigen und uns endlich wieder dafür belohnen", betonte CFC-Coach Glöckner, der nach seiner Sperre wieder an der Seitenlinie stehen darf. Darüber hinaus fordert der Fußballlehrer sein Team auf, bei individuellen Aktionen wach und konsequent zu sein und mit Wucht und Wille dagegenzuhalten. Aufpassen müssen hierbei Hosiner, Sirigu und Langer, denn kassieren sie eine gelbe Karte, verpassen sie den Abstiegsgipfel beim FSV Zwickau nächsten Mittwoch.

KFC in Ergebniskrise

Der KFC Uerdingen ist mit einem 2:1-Auswärtserfolg bei Waldhof Mannheim stark aus der Corona-Pause gekommen. In den folgenden sieben Spielen konnte das Team von Stefan Krämer jedoch keinen weiteren Sieg mehr einfahren, stattdessen gab es vier Remis sowie drei Niederlagen. Ein Grund für die Ergebniskrise ist unter anderem die Verletzungsmisere. Mit Boere, der bis dato neun Treffer erzielte, steht der beste Torschütze nicht zur Verfügung. Er sowie seine Sturmpartner Grimaldi und Osawe fehlen allesamt aufgrund eines Muskelfaserrisses. Mit Kirchhoff und Maroh müssen weiterhin zwei routinierte Innenverteidiger passen. Mit Lukimya, Großkreutz, Matuschyk sowie dem Ex-Chemnitzer Bittroff haben die Krefelder namhafte und erfahrene Leute im Kader.

Der KFC Uerdingen steht aktuell mit 46 Punkten auf dem 13. Platz und benötigt für den sicheren Klassenerhalt noch einen Sieg. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 1:1-Unentschieden. Für den CFC traf Garcia mit einem Kopfball kurz vor Schluss.