CFC muss die Drittligatauglichkeit nachweisen

Fussball Himmelblaue empfangen am Samstag Unterhaching

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Myroslav Slavov (re., hier gegen Paderborns Torhüter Leopold Zingerle), traf im Hinspiel doppelt für den Chemnitzer FC. Zu einem Punkt reichte es aber dennoch nicht. Foto: Harry Härtel

Die Kicker des Chemnitzer haben am Samstag (Anpfiff um 14 Uhr) die Chance, im heimischen Stadion ihren Fans zu beweisen, dass die unterirdische zweite Halbzeit der Partie gegen den VfL Osnabrück (Endstand 1:6) ein einmaliger Ausrutscher war. Sicherlich ist nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Innenverteidiger Marcus Hoffmann die Drittliga-Aktie des CFC nicht unbedingt gestiegen. Doch wenn es mit dem Klassenerhalt noch etwas werden soll, muss die Spielvereinigung Unterhaching bezwungen werden.

Gegner ist in diesem Jahr noch sieglos

Die Rand-Münchener warten zwar 2018 noch auf den ersten Sieg, doch mit solchen Statistiken braucht sich im Himmelblauen Lager absolut niemand zu beschäftigen. Denn während Chemnitz aktuell mit 19 Zählern und 30:48 Toren auf Abstiegsplatz 18 steht, haben die Bayern als Tabellensiebter 36 Zähler und 35:36 Tore auf dem Konto.

Vielmehr sollten die Chemnitzer Spieler ihrem Cheftrainer David Bergner am Samstag zeigen, dass sie doch drittligatauglich sind. Diese Fähigkeit hatte der Coach seinem kickenden Personal nach dem Osnabrück-Spiel noch in Abrede gestellt. Selbst der erfahrene Kicker Dennis Grote konnte sich nicht erinnern, schon einmal so dunkle 45 Minuten auf dem Platz erlebt zu haben.

Slavov weiß, wie man gegen Haching trifft

In den Reihen der Unterhachinger steht mit Stephan Hain auch der aktuelle Torschützenkönig der Liga. Er knipste in 23 Spielen, in denen er auf dem Platz stand, 14-mal. Auch der Chemnitzer FC spürte schon die Torgefährlichkeit des Kickers, der in seiner Karriere auch schon für 1860 München und den FC Augsburg spielte.

Im Hinspiel markierte er das 1:0 für die Spielvereinigung und besiegelte dann mit seinem Treffer zum 4:2-Endstand die Niederlage des CFC. Zweifacher Torschütze für Chemnitz war damals Myroslav Slavov.