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Corona-News

CFC nach Last-Minute-Sieg im Halbfinale!

Fussball Chemnitz besiegt Bischofswerda knapp mit 2:1

Chemnitz. 

Chemnitz. Vor 17 Jahren erlebte der Chemnitzer FC eine bittere Blamage im Sachsenpokal. In der Spielzeit 2001/2002 mussten die Himmelblauen im Achtelfinale gegen den Bischofswerdaer FV 08 die Segel streichen. Das Spiel endete im Bischofswerdaer "Wesenitzsportpark" mit 0:1. Damit sich Geschichte nicht wiederholt, schickte CFC-Coach Bergner seine beste Elf aufs Feld - und nicht wie gegen die Kickers aus Markkleeberg und den FC Lößnitz nur die zweite Reihe. Im Vergleich zur ersten Saisonpleite gegen Viktoria Pleite gab es weiterhin eine Veränderung. Für Karsanidis, der den entscheidenden Fehler in der Nachspielzeit beging, spielte Milde als linker Verteidiger.

Remis nach 45 Minuten

Der Regionalliga-Neuling aus Bischofswerda, der aktuell auf den 15. und damit auf einem Abstiegsplatz steht, erwischte einen perfekten Start: Kapitän Kötzsch nutzte in der sechsten Minute die Unordnung in der himmelblauen Defensive aus und erzielte aus heiterem Himmel den Führungstreffer. Der Spitzenreiter der Regionalliga riss anschließend das Heft des Handels an sich und schnürte die Gäste größtenteils in deren Hälfte ein. In der zehnten Minute hämmerte Tobias Müller den Ball brachial ans Gebälk. Den Ausgleich köpfte Frahn nach präzisem Flankenball von Garcia in der 26. Minute ein. Eine erneute Gäste-Führung verhinderte Jakubov zweimal glänzend. Bei den Himmelblauen verfehlte ein Langer-Kopfball kurz vor der Pause die Führung.

Torhüter im Mittelpunkt

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste vor 2.876 Zuschauern im "Stadion Chemnitz" die erste Möglichkeit, die einmal mehr von Jakubov vereitelt werden konnte. Auf der Gegenseite verhinderte Dominik Reissig, der für den CFC in der Jugend aktiv gewesen ist, mehrfach den Rückstand. Dazu hatten die Himmelblauen Abschlusspech. Nach feinem Solo verfehlte beispielsweise Garcia knapp. In der 77. Minute schwächten sich die Gäste selbst. Nach unnötigem Foulspiel kassierte Graf folgerichtig die Ampelkarte. Am Ende half dem Chemnitzer FC in Überzahl final die Brechstange - und die packte Tobias Müller in der Schlussminute zum 2:1-Siegtreffer aus.

Siegtorschütze ist erleichtert

Nach der Partie war auch Tobias Müller mit dem Ergebnis zufrieden "Bischofswerda hat uns das Leben sehr schwer gemacht, die frühe Führung hat ihnen natürlich in die Karten gespielt. Wir sind zwar relativ schnell mit dem 1:1 zurück ins Spiel gekommen, müssen uns danach aber vorwerfen lassen, zu wenig aus unseren Chancen gemacht zu haben. Letztlich zählt im Pokal aber nur das Weiterkommen und ich bin sehr froh, dass wir dies in der regulären Spielzeit geschafft haben und nun im Halbfinale stehen", sagte der Schütze des 2:1.

Leipziger Derby im Viertelfinale

Das letzte Viertelfinale steigt am Samstag, den 15. Dezember, in der Messestadt - und ist das Leipziger Derby. Während sich der 1. FC Lokomotive souverän mit 4:1 beim VfB Auerbach durchsetzen konnte, tat sich der Titelverteidiger, die BSC Chemie, beim Landesklassisten SV Fortuna Trebendorf schwer und siegte 6:3 nach Verlängerung. Weiterhin zog der FSV Zwickau ins Halbfinale ein. Der Drittligist gewann mit 4:1 beim den Sechstligisten SV Einheit Kamenz. Das dritte Viertelfinale bestreiten am morgigen Sonntag der FV Dresden 06 Laubegast und Budissa Bautzen.



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