CFC: Neuer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums

FUSSBALL Marcus Jahn übernimmt die Position

Das Nachwuchsleistungszentrum des Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC hat einen neuen Chef. Das hat der Verein am Dienstag bekannt gegeben. Ab sofort wird sich Marcus Jahn um die Belange der himmelblauen Talenteschmiede kümmern. Der 33-jährige studierte Diplom- Sportwissenschaftler ist seit 2015 in Besitz der UEFA-Pro Lizenz und arbeitete in seiner Laufbahn schon beim FSV Frankfurt, der SG Dynamo Dresden und beim SSV Jahn Regensburg in verschiedenen Positionen. Die Aufgabe für den gebürtigen Luckenwalder dürfte sich äußerst interessant gestalten. Immerhin spielen die A- und B- Junioren des CFC in der Bundesliga Nordost. Die A- Junioren hatten im vergangenen Sommer den Aufstieg in die Liga geschafft, werden aber nach Lage der Dinge die Klasse als Tabellenletzter nicht halten können. Viel besser sieht es für die B- Junioren aus, die aktuell über dem Strich stehen und zuletzt mit den Siegen gegen die Norddeutschen Spitzenklubs Hamburger SV (1:0) und SV Werder Bremen (3:2) auf sich aufmerksam machten. Die C- Junioren der Himmelblauen sind in der Regionalliga aktuell Tabellendritter. Während die B- Junioren am Samstag beim Tabellennachbarn FC St. Pauli auflaufen, haben die A- Junioren gegen den 1. FC Magdeburg (Anpfiff 12 Uhr Sportforum) und C- Junioren gegen Tennis Borussia Berlin (12 Uhr Stadion Neubauernweg) jeweils Heimrecht.

Neuer Leiter bringt internationale Erfahrung mit

Jahn war sogar schon auf internationaler Bühne aktiv. So übernahm er 2010 den interessanten Job des Nachwuchskoordinators beim SK Windhoek in Namibia. 2017 stellte er sich der Verantwortung als Nachwuchs-Nationaltrainer für die U19- und U18-Junioren Ungarns. "Ich verstehe mich in meiner Funktion als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums vor allem als Teamplayer. Ich will gemeinsam mit unseren engagierten Trainern eine gemeinsame Philosophie kreieren, die als Orientierung für die tägliche Arbeit dienen soll. Ich freue mich darauf, in den kommenden Tagen alle Trainer und Spieler persönlich kennen zu lernen", sagte Jahn am Dienstag.