CFC-Saisonfazit, Teil 1: Starke Stabilisierung nach schwachem Start!

Fußball Eine schwere Spielzeit endete mit guten Perspektiven

Chemnitz. 

Der Chemnitzer FC hat die Spielzeit 2023/24 in der Regionalliga-Nordost auf dem neunten Platz (45 Punkte - 13 Siege, 6 Unentschieden, 15 Niederlagen; 44:51 Tore) beendet - und ist damit einen Rang schlechter als im Vorjahr (52 Punkte - 14 Siege, 10 Unentschieden, 10 Niederlagen; 47:33 Tore). Verantwortlich dafür war der schwache Saisonstart aufgrund von Verletzungen zahlreicher Leistungsträger. So dauerte es bis zum siebten Spieltag, ehe der erste Saisonsieg eingefahren werden konnte. 7.015 Zuschauern bejubelten im "Stadion - an der Gellertstraße" das siegbringende Tor von Defensivstratege Erlbeck gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig.

Die Hinrunde schloss das Team von CFC-Trainer Tiffert auf dem 13. Platz ab, die solide Rückrunde endete - und das trotz der letzten vier sieglosen Spiele - auf einem beachtlichen neunten Platz. Uwe Hildebrandt, Geschäftsführer der Chemnitzer FC Fußball GmbH, hatte sich nach den ganzen Turbulenzen, welche sich vor, in und nach der Sommerpause abspielten, realistisch positioniert: "Wir wollen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Wir werden uns eher am Tabellenmittelfeld orientieren." Und final ordnete sich der CFC dort entsprechend auch ein.


Saisonverlauf: Vom Abstiegsplatz ins gesicherte Mittelfeld

Der CFC ist mit einem torlosen Remis gegen den FC Carl-Zeiss Jena in die Spielzeit gestartet. Es folgten danach fünf Spiele ohne Sieg. Erst am siebten Spieltag konnte der erste beim 1:0 gegen die Lok'sche bejubelt werden, eine Woche später wurde dann der Berliner Athletik-Klub 1907 mit identischem Ergebnis besiegt. Bis zur Winterpause kamen noch vier weitere Siege hinzu, die den 13. Platz zur Folge hatte. In der Rückrunde konnte sich das Tiffert-Team - auch weil nach den unsäglichen Verletzungsproblemen ein Großteil des Kaders regelmäßig zur Verfügung stand - stark stabilisieren und begann die Rückrunde mit einem 1:0-Auswärtssieg im Jenaer Paradies, ehe mit zwei 2:0-Heimerfolgen gegen die zweite Mannschaft von Hansa Rostock sowie den FC Eilenburg nachlegt wurde. Bis zum 30. Spieltag sammelten die Himmelblauen in der Rückrundentabelle bockstarke 27 Punkte und kletterten mit diesem auf den siebten Platz, welcher die beste Platzierung der Spielzeit darstellte. Zum Saisonschluss war die Luft dann raus und es konnte nur noch ein Zähler aus den verbliebenen vier Partien geholt werden.


Die Himmelblauen sind die Nummer 2 im Sachsenland

Die Tabelle lügt nicht - das gilt auch, wenn man sich die sächsischen Duelle in der abgelaufenen Spielzeit anschaut. Denn in diesen hat die BSG Chemie Leipzig (8. Platz) die Nase mit 15 Punkten aus den acht Begegnungen die Nase vorn. Der CFC (9. Platz) kommt auf 14 Punkte, der 1. FC Lokomotive Leipzig (10. Platz) und der FSV Zwickau (12. Platz) konnten jeweils elf Punkte aus den sächsischen Spielen holen. Der Aufsteiger aus Eilenburg (16. Platz) erkämpfte sich vier Zähler - drei davon am vorletzten Spieltag gegen die Himmelblauen, womit der Klassenerhalt eingetütet wurde.


Lieblingsgegner des CFC war die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin, die zweimal deutlich besiegt werden konnte. Außerdem holten die Tiffert-Schützlinge gegen den Berliner AK und den FSV Zwickau die volle Punktzahl. Gegen Aufsteiger Energie Cottbus, die VSG Altglienicke und den ZFC Meuselwitz gingen beide Begegnungen jeweils verloren.

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