CFC: Spielt Sirigu in Rostock von Beginn an?

FUSSBALL Chemnitzer FC muss bis Weihnachten zweimal auswärts ran

Nur noch eine reichliche Woche trennt uns vom Weihnachtsfest. Doch bei den Kickern des Chemnitzer FC kommen derzeit noch keine festlichen Gefühle auf. Denn bevor sie unterm Weihnachtsbaum sitzen dürfen, müssen sie in der 3. Liga noch zweimal auswärts ran. An diesem Samstag laufen sie in Rostock auf, genau eine Woche später tritt das Team von Cheftrainer Patrick Glöckner zu Beginn der Rückrunde in Mannheim an. Beide Partien werden jeweils 14 Uhr angepfiffen.

Tabellensituation ist trotz guter Leistungen kritisch

Beim Blick auf die Tabelle wird schnell klar, dass die Himmelblauen nichts gegen eine vorzeitige Bescherung hätten. Denn obwohl sich die Mannschaft unter der Regie von Glöckner in den vergangenen Wochen positiv entwickelt hat, fehlen Punkte. Chemnitz steht aktuell mit 17 Zählern auf Abstiegsplatz 17. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt vier Punkte. Nun hofft der Cheftrainer, dass der 4:0-Sieg im Pokalspiel gegen Markranstädt seiner Mannschaft zusätzlichen Schwung verliehen hat, um in den beiden noch ausstehenden Auswärtsspielen etwas holen zu können.

Glöckner will keinen unnötigen Druck aufbauen

In Aktionismus verfällt er trotz der Tabellensituation nicht. "Wir wissen natürlich, dass wir weitere Punkte brauchen. Einen unbedingten Druck werde ich deshalb aber nicht aufbauen. Es gibt nicht die Zielsetzung, bis Jahresende unbedingt sechs Punkte holen zu müssen. Wir gehen vielmehr jedes Spiel an, als wäre es das letzte, investieren alles und hoffen, dass es am Ende reicht. Eine Zielsetzung wäre dennoch ein falscher Ratgeber", sagte Glöckner.

In Rostock sei es denkbar, dass Neuzugang Sandro Sirigu, der über Bundesligaerfahrung verfügt, in der Startelf stehen könnte.