CFC-Stammtisch philosophiert über die Zukunft

Jubiläum in dieser Woche gab es den 250. Stammtisch

cfc-stammtisch-philosophiert-ueber-die-zukunft
Zum Jubiläums-Stammtisch wurden vier ehemalige Akteure eingeladen. Foto: Knut Berger

Es war ein denkwürdiges Jubiläum, dass die Fans und Gönner des Chemnitzer FC in dieser Woche in der Gaststätte "Zur Vogelweid" begingen. Sie hatten sich zum 250. CFC-Stammtisch versammelt, doch wenige Stunden vor dem Veranstaltungsgbeginn wurde bekannt, dass der Fußball-Drittligist einen Insolvenzantrag gestellt hatte. "Das war natürlich ein Tiefschlag. Doch ich rechne es dem Vorstand und dem Chef des Aufsichtsrates hoch, dass sie sich den Fragen der Anwesenden stellten", sagte Cheforganisator Jens Oppermann.

Mehr als eine Stunde erläuterten insbesondere Georgi und der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Uwe Bauch, den Anwesenden in der voll besetzten Gaststätte, warum dieser Schritt unumgänglich war, wie es bis Saisonende weiter geht und wie die Zukunft des Clubs aussehen könnte.

Ehemalige Akteure mit von der Partie

"Ich bin sehr froh, dass alles in einer sehr sachlichen Atmosphäre ablief, die Fans hatten den Schock offenbar gut verdaut", sagte Oppermann, der zugleich seinen 50. Stammtisch leitete und dessen Vorgängerin Karin Kräher war. Anschließend wurde endlich über Fußball philosophiert. Dazu hatte Oppermann mit Thomas Laudeley (454 Spiele für den FC Karl-Marx-Stadt/CFC), Michael Kompalla (56), Jörg Schmidt (81) sowie Daniel Göhlert (193) vier ehemalige Akteure eingeladen. Sie gingen während des Abends von Tisch zu Tisch, um mit den Fans ins Gespräch zu kommen.

"Ich wurde natürlich über meine Karriere gefragt. Dabei wussten die meisten nicht , dass ich aus gesundheitlichen Gründen schon mit 28 Jahren mit dem Leistungssport aufhören musste", sagte Kompalla. Natürlich konnte der ehemalige Torwart auch manche Episode aus seiner Zeit beim FC Karl-Marx-Stadt erzählen. "Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Für mich war es die zweite Teilnahme am Stammtisch", sagte Kompalla.