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CFC-Trainer zeigt sich trotz Auftaktsieg kritisch: Nächster Ausfall droht

Fußball Berlinksi mit Auftritt seiner Mannschaft nicht rundum zufrieden

Der Saisonauftakt in der Fußball-Regionalliga ist dem Chemnitzer FC gelungen. Am Freitag gewann die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Berlinski zu Hause gegen Tennis-Borussia Berlin 3:1 (1:0). Ergebnistechnisch gibt es am Start also nichts zu bemängeln. Doch Berlinksi machte während der Pressekonferenz klar, dass er mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht rundum zufrieden war. "Die Erwartungshaltung war natürlich sehr hoch. Wir wussten aber auch, dass der erste Spieltag immer eine Wundertüte ist. Auf jeden Fall war es ein schweres Spiel für uns", sagte der Chemnitzer Coach. Seine Mannschaft sei in der ersten Halbzeit phasenweise nervös und mutlos aufgetreten. "Die Abläufe gegen den Ball haben gar nicht gestimmt, dem Gegner boten sich große Räume", so der Trainer weiter.

Taktische Umstellung bewirkt Besserung

Nach einer taktischen Umstellung wurde es aus seiner Sicht aber deutlich besser. "In der zweiten Halbzeit hatten wir die klareren Chancen und haben auf Grund der zweiten Halbzeit verdient gewonnen. Mein Team hat den Sieg am Ende erzwungen, auch wenn wir uns in den nächsten Spielen steigern müssen ", lautete sein Fazit. Schon am Dienstag geht es für den CFC mit der Auswärtsbegegnung beim SV Babelsberg (Anstoß 19 Uhr) weiter.

"Es war ein schwieriges Auftaktspiel. Dass dabei nicht alles gleich glatt lief , ist aus meiner Sicht normal. Doch nach dem 1:1 sind wir gut zurück gekommen", urteilte Innenverteidiger Robert Zickert, der auch schon einen Blick auf die kommende Aufgabe warf. "Babelsberg hat eine ordentliche Truppe zusammen und ist immer ein schwieriger Gegner. Aber wir wollen alles raushauen und das Maximale herausholen", sagte Zickert.

Noch keine endgültige Diagnose

Leider humpelte nach dem Sieg Simon Noah Roscher vom Platz. Dabei wurde er von zwei Teamkollegen gestützt. "Er ist weggeknickt und der Knöchel sofort angeschwollen", berichtete Berlinski. Am Samstag gab CFC-Pressesprecher Steffen Wunderlich wenigstens teilweise Entwarnung. "Ein erster Befund hat ergeben, das nichts gebrochen ist. Doch eine abschließende Diagnose liegt erst nach einer MRT-Untersuchung vor, die am Montag stattfindet", sagte Wunderlich.



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