CFC tritt beim FSV Frankfurt an

Fussball Himmelblaue müssen weiter auf Fink verzichten - Dabanli ist eine Option

cfc-tritt-beim-fsv-frankfurt-an
Berkan Dabanli (r.) lief am Mittwoch in einem geheimen Trainingsspiel gegen den ZFC Meuselwitz (Endstand 3:0 für Chemnitz) erstmals für den CFC auf. Nun ist er eine Option für die Startelf in Frankfurt. Foto: Harry Härtel

Anton Fink wird dem Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC auch an diesem Wochenende fehlen. Nachdem der Torjäger schon zu Hause gegen Halle auf der Tribüne sitzen musste, kann er nun auch nicht am Samstag beim FSV Frankfurt (Anstoß 14 Uhr) auflaufen. Allerdings steht Fink nicht alleine auf der Verletztenliste. "Auch Marc Endres und Jamil Dem werden fehlen", sagte CFC-Cheftrainer Sven Köhler. Fabian Stenzel sei zwar wieder ins Training eingestiegen, aber auch er wird gegen den FSV Frankfurt nicht im Kader stehen. "Fabian wird vielmehr versuchen, sich zu Hause im individuellen Training endgültig fit zu machen", sagte der Coach.

Dafür kann Berkay Dabanli, der in der Winterpause aus der zweiten türkischen Liga verpflichtet wurde, endlich das himmelblaue Trikot überstreifen. "Am Dienstagabend ging bei uns die Spielgenehmigung ein", sagte CFC-Sportdirektor Stephan Beutel. Im Training habe der 26-Jährige durchaus schon Akzente gesetzt. "Berkay wird mit nach Frankfurt fahren und stellt aus meiner Sicht eine Option für die Startelf sein", sagte Köhler. Dabanli ist gebürtiger Frankfurter und spielte in seiner bisherigen Laufbahn schon für den FSV Frankfurt.

Sowohl Chemnitz als auch Frankfurt warten in der Rückrunde noch auf den ersten Dreier. Während Chemnitz seit Januar zweimal Remis spielte, holte der FSV aus den beiden Partien nur einen Zähler. "Wir treffen auf eine spielstarke Mannschaft. Doch unabhängig davon wollen wir natürlich etwas mit nach Hause nehmen", sagte der Coach. Der CFC liegt mit 31 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, Frankfurt ist mit 27 Zählern auf dem Konto Zwölfter. Das Hinspiel gewann der CFC übriges 2:1. Doppelter Torschütze im August 2016 war Anton Fink.