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Erzgebirge

CFC tritt in Cottbus an

Fußball Pokalauftritt soll Maßstab für die Liga sein

Es ist durchaus als Novum zu bezeichnen, wenn die Kicker des Chemnitzer FC nach einer Niederlage von ihrem Fans gefeiert werden. Doch nach dem Pokalspiel gegen Borussia Dortmund, dass die Himmelblauen 0:2 (0:1) verloren, gab es viel Beifall von den voll besetzten Zuschauerrängen. Sicherlich war dies ein schöner Moment für die CFC-Kicker, doch nun wartet mit dem Auswärtsspiel beim FC Energie Cottbus die nächste Aufgabe im Ligaspielbetrieb auf die Elf von Trainer Karsten Heine. Dabei gilt es als wahrscheinlich, dass im Brandenburgischen wieder Kevin Kunz zwischen den Pfosten stehen wird. Der 23-Jährige Schlussmann unterstrich in der Partie gegen den Bundesligisten eine ansteigende Formkurve und reagierte mehrmals prächtig. So parierte er zum Beispiel einen Ball von Nationalspieler Marco Reuss großartig. "Ich denke, dass wir aus dem Dortmund-Spiel viel Positives mitnehmen können. Das ich gegen Borussia den einen oder anderen schwierigen Ball gehalten habe, ist auf jeden Fall gut für mein Selbstvertrauen", sagte der Torhüter, der im baden-württembergischen Freiberg seine Karriere begann. "Wir haben uns im Pokal gegenüber den beiden ersten Spielen in der Liga spielerisch gesteigert. Diese Leistung sollte nun der Maßstab für kommende Aufgaben sein", erklärte Kunz, der sich in Chemnitz schon gut eingewöhnt hat. "Sicherlich gibt es für mich in der Stadt noch sehr viel zu erkunden, aber hier gibt es auf jeden Fall viele schöne Ecken", sagte der Torhüter, der in seiner Freizeit auch gern mal Billard oder Dart spielt. Unterdessen hat der CFC in dieser Woche eine weitere Personalie geklärt. Der Vertrag mit Mittelfeldspieler Marc Lais wurde vorzeitig aufgelöst, er wechselte zum SSV Jahn Regensburg.



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