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CFC trotzt Magdeburg: Ein Punkt bleibt in Chemnitz

Fussball Mannschaften trennen sich vor knapp 6.000 Zuschauern mit 0:0

 

Der Chemnitzer FC wartet auch nach 5 Spieltagen in der 3. Fußball-Liga auf den ersten Sieg. Am Freitag trennte sich das Team von Cheftrainer David Bergner im heimischen Stadion vor 5.598 Zuschauern vom Zweitligaabsteiger 1. FC Magdeburg 0:0 (0:0). Damit bleibt der Aufsteiger mit einem Zähler auf dem Konto vorerst weiter Vorletzter des Klassements. Auch wenn es nicht zum ersten Saisonsieg reichte, zeigte sich der CFC gegenüber der jüngsten Punktspiele weiter verbessert.

"In der ersten Halbzeit hat Magdeburg viel Ballbesitz gehabt. Nach dem Seitenwechsel hatten wir klare Chancen, von den wir hätten eine machen müssen. Dennoch nehmen wir das Positive aus dieser Partie mit", sagte Bergner Auf der Südtribüne war während der gesamten Spielzeit reichlich Beton zu sehen. Denn sehr viele Plätze auf dem sonst stets üppig gefüllten Abschnitt des Stadions blieben leer. Verschiedene Fanclubs hatten zu der Aktion aufgerufen, um so vor der Mitgliederversammlung, die am Montag stattfindet, ihren Unmut gegenüber der gegenwärtigen Situation im Verein zum Ausdruck zu bringen. So hatte der voll besetzte Fanblock des 1. FCM keine Mühe, sich die akustische Hoheit zu erkämpfen.

Abwehrriegel hält

Abgesehen von einer Offensivaktion des Magdeburgers Sören Bertram, passierte in den ersten 20 Minuten in der gefährlichen Zonen nichts. In der 25. Minute war es Tobias Müller, der für Chemnitz aus der Distanz abzog, dabei aber den gegnerischen Torwart Alexander Brunst nicht zum Eingreifen zwang. Anschließend hatte Magdeburg weiter mehr vom Spiel, auch wenn CFC- Akteur Tarsis Bonga nach einer reichlichen halben Stunde von der Strafraumgrenze abzog, aber im gegnerischen Torhüter seinen Meister fand. Auf der Gegenseite gelang es den Gästen nicht, den Chemnitzer Abwehrriegel im Form einer Fünferkette, zu knacken.

CFC mit mehreren Chancen

Nach der Pause nahm Bergner einen Korrektur seine Aufstellung vor. Für Dejan Bozic, der in den ersten 45 Minuten kaum Akzente setzen konnte, mischte ab sofort Philipp Sturm mit. Doch für den Österreicher sollte es ein ganz bitterer Kurzeinsatz werden. Gerade, als sich der 20-Jährige mit ordentlicher Geschwindigkeit Richtung Magdeburger Tor auf den Weg machte, wurde er kurz nach der Mittellinie von den Beinen geholt. Dabei zog er sich eine Verletzung zu, sodass er nach sieben Minuten auf dem Platz schon wieder den Rasen verlassen musste. Er wurde durch Davud Tuma ersetzt, der erst vor wenigen Tagen zum CFC gewechselt war. "Philipp ist während eines Zweikampfes im Rasen hängen geblieben. Es sieht nicht gut aus und ist ins Krankenhaus gebracht worden", sagte Bergner.

Nach einer reichlichen Stunde scheiterte Tuma aus Nahdistanz am Keeper. "Ich war etwas überrascht, dass der Ball noch zu mir kam. Der Torwart hat aber auch sehr gut reagiert, für mich war es einfach bitter, dass ich nicht getroffen habe", schilderte der Spieler die Situation. Auch Bonga brachte das Spielgerät kurz darauf am Schlussmann des FCM nicht vorbei. Längst hatten die Gastgeber die Platzhoheit übernommen und erarbeiteten sich ein Chancenplus. In der Schlussphase landete Langers Ball am Gebälk. In der Nachspielzeit von drei Minuten passierte nichts mehr. Am kommenden Samstag müssen die Himmelblauen beim FC Bayern München II antreten.



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