CFC und Hansa Rostock teilen sich zum Saisonfinale die Punkte

Fußball Partie endet 1:1

Torhüter Kevin Tittel. Foto: Harry Härtel/Haertelpress

Zum Saisonfinale gab es zu Hause wenigstens noch einen Punkt. Am Samstag trennte sich der Chemnitzer FC vom FC Hansa Rostock 1:1 (0:1). Der Abstieg der Himmelblauen in die Regionalliga wurde jedoch schon vor Wochen besiegelt. Rostock hatte schon vor dem letzten Spieltag weder mit Auf- noch mit Abstieg etwas zu tun.

Bereits vor dem Anpfiff wurde es im Stadion spannend, als der CFC die Spieler verabschiedete, die in der kommenden Saison definitiv kein himmelblaues Trikot tragen werden. So standen Emanuel Mbende, Marc Endres, Julius Reinhardt, Björn Kluft und Okan Aydin gemeinsam in einer Reihe mit Jan Koch, Kevin Kunz, Miko Sumusalo und Kevin Tittel. "Ich habe hier eine schöne Zeit gehabt, viele Persönlichkeiten kennen gelernt. Wo ich kommende Saison spiele, will ich noch nicht verraten, aber es wird in der 3. Liga sein", sagte Endres.

Zeitiges Gegentor

Nachdem Schiedsrichter Franz Bokop den Ball frei gegeben hatte, dauerte es nur reichlich drei Minuten, bis die Gastgeber vor 9197 Zuschauern 0:1 hinten lagen. Dabei sah Kapitän Endres alles andere als gut aus, der den Ball nicht stoppen konnte.

So hatte Pascal Breier keinerlei Probleme, das Spielgerät zur Rostocker Führung versenken. "Da hatte ich gefühlt noch meinen Verabschiedungs-Blumenstrauß in der Hand", übte Endres Selbstkritik. Die Gastgeber waren im Anschluss bemüht, den Ausgleich zu markieren, aber wie in vielen Spielen zuvor kam der finale Pass in der gegnerischen Box einfach nicht an.

Ein Zuspiel von Florian Hansch vermochte Daniel Frahn nicht zu verwerten, ein Distanzschuss von Janik Bachmann ging knapp vorbei. Da auch Hansa das große Besteck im Kasten ließ, ging es bis zur Pause recht übersichtlich zu. Den Fans beider Lager war es jedoch offenbar egal, dass auf dem Rasen bei weitem nicht alles funktionierte. Sie sorgten für eine Stimmung, als würde es aus sportlicher Sicht noch um hochkarätige Dinge gehen.

Slavov trifft in der Nachspielzeit

Nach Wiederanpfiff hatte erneut Frahn die Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte am Gäste-Torhüter. "Mit etwas mehr Entschlossenheit hätte da schon das 1:1 fallen können. Aber meine Mannschaft hat weiter an sich geglaubt", sagte CFC- Cheftrainer David Bergner.

Danach war es der zur Pause für Bachmann eingewechselte Tim Campulka, der beherzt abzog, aber ebenfalls im gegnerische Keeper seinen Meister fand. Rostock blieb nach vorn nicht untätig, ohne dabei die ganz hohe Taktzahl anzuschlagen. Glück hatte der CFC in der 86. Minute, als Tittel gegen Tim Väyrynen das 0:2 verhinderte. Als bereits die Nachspielzeit lief, klappte es dann doch noch mit dem Ausgleich. Myroslav Slavov traf in der 92. Minute zum 1:1.