CFC und Würzburg trennen sich torlos

Fussball Tor der Kickers zählte nicht - Bergner zufrieden mit der Ausbeute

Auch die Chemnitzer Fans waren mit von der Partie. Foto: Stefan Graupner

Würzburg/Chemnitz. Die Spieler des Chemnitzer FC haben am Samstag beim FC Würzburger Kickers Charakter gezeigt und durch ein 0:0 einen Punkt mitgebracht. "Wir sind froh, unser Ziel, einen Punkt mitzunehmen, erreicht haben. Aber ich glaube, dass es für die Zuschauer kein schönes Spiel war. Dennoch haben wir alles in die Waagschale gelegt, was wir hatten", sagte CFC-Cheftrainer David Bergner.

Er musste die gesperrten Marc Endres und Tom Baumgart zu Hause lassen, Myroslav Slavov fehlte verletzungsbedingt. Florian Hansch, der in dieser Woche mit einem Infekt zu kämpfen hatte, nahm zunächst auf der Bank Platz. Dort saß auch nach überstandener Verletzung erstmals wieder Tom Scheffel.

Tor wird nicht anerkannt

Bei hochsommerlichen Temperaturen wollten beide Mannschaften im Frühjahr offenbar Energie sparen, denn auf dem Rasen der Flyeralarm-Arena passierte die ersten 20 Minuten wenig, auch wenn die Gastgeber etwas mehr vom Spiel hatten. Dann war es Marcus Mlynikowski, der einen Konter des CFC mit einem Schuss abschloss, der jedoch knapp am gegnerischen Tor vorbei ging.

Doch es blieb ein Spiel, in dem es wenig packende Szenen gab, vielmehr traktierten die beteiligten Akteure vornehmlich den Rasen zwischen den Strafräumen. Nach einer reichlichen halben Stunde lag der Ball zwar im Chemnitzer Tor, doch Schiedsrichter Martin Thomsen gab den Treffer wegen eines Stürmerfouls nicht.

Chemnitz übersteht Schlussoffensive

Nach der torlosen ersten Halbzeit sah Bergner vorerst keine Notwendigkeit, personelle Veränderungen vorzunehmen. Seine Elf hatte auch die erste Chance des zweiten Durchgangs, Björn Kluft scheiterte erst mit einem Distanzschuss am Würzburger Torwart und jagte wenig später den Ball aus 12 Metern über das Gehäuse. Nach 56. Minuten war für Kluft aber Feierabend, ihn ersetzte Okan Aydin.

Anschließend arbeiteten beide Teams weiter konsequent daran, dass diese Begegnung keinen bleibenden Erinnerungswert haben dürfte. Die Liste der Fehler wurde lang und länger- das Blatt mit gelungen Aktionen blieb fast leer. Chemnitz wusste spielerisch zwar keinesfalls zu glänzen, überstand die Schlussoffensive des Gegners und verdiente sich den Zähler schließlich Dank der richtigen kämpferischen Einstellung.

"Wir sind nicht unzufrieden mit dem Ausgang. Wenn wir den letzten Konter in der 91. Minute besser ausspielen, gehen wir sogar mit drei Punkten nach Hause", sagte Bergner.