CFC weiter auf Konsolidierungskurs: Club-Ikone verliert jahrelangen Posten

Die Stelle des Teamanagers soll beim Chemnitzer FC abgeschafft werden. Wie geht es für die Legende weiter?

Chemnitz

Jahr für Jahr stand Torsten Bittermann in verschiedenen Funktionen in Diensten des Chemnitzer FC.

Nun scheint diese Ära abgeschlossen zu sein. „BLICK.de“ liegen Informationen vor, dass die Vereins-Ikone seinen Job als Teammanager der Mannschaft los ist.

Jeder Stein wird umgedreht

Grund dafür soll der Konsolidierungskurs sein, den der Fußball-Regionalligist seit längerer Zeit fährt. Im Zuge dieser Maßnahmen werde weiterhin jeder Stein umgedreht und jede Stellenbeschreibung auf ihre Inhalt überprüft.

Dabei bleibe auch die eine oder andere unpopuläre Entscheidung unausweichlich. Bittermann, der sich aktuell im Urlaub befindet, wurde über die Pläne des Clubs unterrichtet.

Am 9. Juni soll ein Gespräch stattfinden, um eventuelle Alternativen auszuloten. Fakt dürfte jedoch sein, dass der Posten des Teammanagers ersatzlos gestrichen wird.

Seit 1982 fast ununterbrochen für den Club im Dienst

„Bitti“, der für den FC Karl-Marx-Stadt/Chemnitzer FC fast 400 Pflichtspiele absolvierte und dabei unter anderem 1993 ins Halbfinale des DFB-Pokals einzog, wechselte 1982 von seinem Heimatverein Motor Werdau in die Nachwuchsabteilung des FC Karl-Marx-Stadt, wurde später fester Bestandteil der Oberligamannschaft und erlebte unter anderem die Europapokal-Saison 1989/90 mit, in der es die Mannschaft bis ins Achtelfinale schaffte.

Er blieb bis 2002 Kicker beim CFC und beendete nach einem Wechsel zur SG Dynamo Dresden 2005 seine aktive Laufbahn. 2005 kehrte der 58-Jährige als Co-Trainer zum Chemnitzer FC zurück und agierte dort seit 2014 als Teammanager.

Mehr Arbeit für Henry Büttner

Zu seinen Aufgaben zählte es zum Beispiel, die Auswärtsfahrten zu koordinieren und sich um die komplette Ausrüstung vom Trikot bis zu den Trainingsutensilien zu kümmern.

Nun dürfte auf Zeugwart Henry Büttner mehr Arbeit als bisher zukommen...

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