CFC will mit breiter Brust auflaufen

Fussball Fabian Müller im Spitzenspiel gegen Nordhausen nicht an Board

Während beim Fußball-Regionalligisten Chemnitzer FC die Ausgliederung der ersten Mannschaft konkrete Formen annimmt, will die Mannschaft auf dem Rasen weiter vorneweg marschieren. Am Sonntag kann das Team von Cheftrainer David Bergner ein weiteres Ausrufezeichen setzen. Dann gastiert ab 13 Uhr der aktuelle Tabellendritte FSV Wacker Nordhausen im Stadion Chemnitz. Damit treffen die beiden Teams aufeinander, die in der laufenden Saison nach 11 Spieltagen noch ohne Punktspielniederlage sind.

Himmelblaue sind verlustpunktfreier Spitzenreiter

Allerdings hat Spitzenreiter Chemnitz 11 Siege auf dem Konto. Nordhausen hat bisher nur sechsmal gewonnen und kassierte insgesamt aber nur 5 Gegentore. Die Gäste aus Thüringen haben vor dem Saisonstart kein Geheimnis daraus gemacht, dass sie in die dritte Liga aufsteigen möchten. "Nordhausen verfügt über eine sehr kompakte Mannschaft mit einer fantastischen Defensive. Die geringe Anzahl von Gegentoren ist schon beeindruckend", sagte Bergner. Aber auch im Angriff droht Gefahr. "Mit Carsten Kammlott hat Wacker einen Mann vorn, der Spiel entscheiden kann", sagt der Chemnitzer Coach. Kammlott, der in seiner Laufbahn auch für Rot-Weiß Erfurt und RB Leipzig spielte, markierte bisher fünf Treffer.

Gesperrte Akteure sind wieder am Start

Doch nach 11 Siegen aus 11 Spielen kann der CFC mit ganz breiter Brust auflaufen, zumal die gesperrten Rafael Garcia, Niklas Hoheneder und Matti Langer wieder im Kader stehen. "Wer so einen Start hingelegt hat, kann sich auf dieses Top-Spiel auf jeden Fall freuen. Selbstvertrauen ist bei uns sicherlich vorhanden, dennoch werden wir nicht überheblich an die Aufgabe gehen. Wir wissen, dass in den Spielen zuvor bei uns nicht alles Gold war, was glänzte", betonte Bergner. Fabian Müller fehlt weiterhin wegen Achillessehnenbeschwerden.