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CFC zieht mühevoll ins Viertelfinale ein

Fußball Himmelblauen besiegen FC 1910 Lößnitz mit 4:2

Aue/Chemnitz. 

Aue/Chemnitz. Das Duell zwischen dem FC 1910 Lößnitz und dem Chemnitzer FC ist eine echte Premiere, so spielten beide Mannschaften bis dato noch nie gegeneinander.

CFC-Trainer Bergner nutzte den Sachsenpokal gegen den Sechstligisten und rotierte wie schon gegen die Kickers aus Markkleeberg. So ließ er unter anderem seinen Top-Sturm - Bozic und Frahn - vorerst auf der Bank, an ihrer Stelle stürmten Hovi und Tallig. In der Innenverteidigung agierte Taag neben Velkov, flankiert von Itter und Karsanidis. Nach Fabian Müller, Gesien und Milde ist der Grieche bereits der vierte Linksverteidiger in dieser Saison. Das Tor hütete Sowade.

Doppelpack von Tobias Müller

Die erste Chance der Partie hatte der Gastgeber nach einem Eckball. Direkt im Gegenzug fasste sich Tobias Müller ein Herz und zog aus 20 Metern ab. Via Flachschuss erzielte er in der 8. Minute die frühe Führung, welche die Himmelblauen in der Folgezeit hätten ausbauen müssen. Velkov und Tallig hatten die entsprechenden Möglichkeiten dazu. In der 18. Minute kam der engagierte Außenseiter zum überraschenden Ausgleich. Sowade schlug über den Ball und foulte anschließend. Dafür erhielt er von Schiedsrichter Seidl die rote Karte, jedoch korrigierte er seine Entscheidung, nahm den Platzverweis zurück und bewertete das Foulspiel stattdessen mit einer gelben Karte. Den fälligen Strafstoß verwandelt Werneke sicher. Die Chemnitzer blieben in der Folgezeit das aktivere Team und belohnten sich in der 39. Minute. Nach Flanke von Karsanidis köpfte Tobias Müller zur 2:1-Halbzeitführung ein.

Joker Frahn entscheidet Achtelfinale

Zur Pause vollzog Bergner einen Wechsel. In der Kabine blieb Garcia, für ihn kam Mauer. Am Spielgeschehen änderte sich nichts. Die Himmelblauen drängten auf die Vorentscheidung und hatten diese in Person von Langer, Grote und Hovi auch die Chance dazu. Wer jedoch seine Chancen nicht nutzt, der wird dafür in der Regel bestraft. Im Lößnitzer Fall übernahm das Wernecke, der mit seinem Treffer in der 62. Minute für den umjubelten Ausgleich sorgte. Zuvor hatte er diesen bereits zweimal auf dem Fuß gehabt.

Bergner reagiert sofort und verstärkte die Offensive: Für den Doppel-Torschützen Tobias Müller und Hovi kamen Frahn und Bozic in die Partie. Und eben jener Frahn entschied in der 77. Minute nach Vorlage von Tallig sowie in der Nachspielzeit nach Pass von Mauer das Sachsenpokal-Achtelfinale. Bozic und Mauer trafen zwischen beiden Frahn-Treffern jeweils noch Aluminium.

Arbeitssieg nach schwachen Auftritt

Der Chemnitzer FC kommt im "Erzgebirgsstadion" vor 3.450 Zuschauern mit einem blauen Auge davon. So stand nach einem schwachen Auftritt ein 4:2 für den Spitzenreiter der Regionalliga-Nordost zu buche. Am kommenden Sonntag müssen die Bergner-Schützlinge in die "Bluechip-Arena" nach Meuselwitz reisen. Dort ertönt 13:30 Uhr der Anpfiff.



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