Chemcats im Pokal-Viertelfinale

Basketball Chemcats sind gegen Ligadritten Nördlingen Außenseiter

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Im Spiel ChemCats gegen Rutronik Stars Keltern: Kendall Noble gegen Mailis Pokk. Foto: Andreas Seidel

Die Chemcats haben sich im Pokalachtelfinale schadlos gehalten und beim Zweitligisten TG Neuss einen standesgemäßen Sieg eingespielt. Beim 76:51 war wieder einmal Abigail Asoro die erfolgreichste Katze. Die einsatzstarke Schwedin steuerte 22 Punkte bei.

Am 7. Januar müssen die Cats dann im Viertelfinale in Rotenburg antreten. Bereits am Freitagabend (Beginn: 20 Uhr, Schloßteichhalle) geht es für die Mannschaft von Trainerin Amanda Davidson um wichtige Bundesligapunkte. Gegen den Tabellendritten Nördlingen sind die Katzen jedoch Außenseiter. Das Hinspiel im Donau-Ries hatte Chemnitz deutlich mit 64:82 abgeben müssen.

Sieg gegen den Spitzenreiter

Zudem gelang ihnen kürzlich sogar das Kunststück, Dauermeister Wasserburg mit 66:56 zu schlagen. Vor allem die Kanadierinnen Pierre-Louis und Hill, Serbiens Aleksandra Racic und Jennifer Schlott geben bei den TH Wohnbau Angels den Ton an. Mit 14:8 Punkten sind die Nördlingerinnen zweifellos die Überraschung der Saison.

"Wir müssen vor allem von außen besser treffen", hofft Davidson auf eine bessere Dreierquote als beim Heimerfolg gegen Herne (66:64), als die gute Verteidigung und ein energischer Schlussspurt den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg brachten.

Auch da hatte Asoro mit 19 Punkten und 13 Rebounds den Hauptanteil getragen. Dagegen hatte Katarina Flasarova, erst im Sommer zu den Cats gestoßen, kurzerhand ihre Zelte in Chemnitz abgebrochen und war zu ihrem Ex-Verein Göttingen zurückgekehrt.