Chemcats sind leichte Außenseiter

Pokal Viertelfinale gegen Keltern

Mühelos waren die Chemcats ins Pokalviertelfinale eingezogen. Sowohl Wolfenbüttel (76:51) als auch Lichterfelde (78:56) stellten keine größeren Hürden für den Bundesliganeunten dar. Das sieht am Sonntag (Beginn: 16 Uhr, Schloßteichhalle) schon anders aus, empfängt das Team von Trainerin Amanda Davidson doch die Überraschung im deutschen Oberhaus. Grüner Stern Keltern war im Sommer mit viel Vorschusslorbeeren (und auch dem ein oder anderen Euro in Hinterhand) in die Beletage aufgestiegen und hat sich hinter Serienmeister Wasserburg auf dem zweiten Platz einsortiert. Natürlich sind die Schwäbinnen international besetzt, haben allein acht Ausländerinnen im Kader. Heraus ragen die Französin Magali Mendy sowie die Nordamerikanerinnen Guay und Hjelle. Mit Nadja Prötzig kehrt auch eine Ex-Chemnitzerin an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Wenn auch in leichter Außenseiterrolle haben die Cats ihre Pokalchance allemal. In der Liga gab es ein knappes 71:75. Außerdem sind Tina Menz und Brooke Le Mar dazugekommen.