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Chemmy vergeben

Sportler-Gala 600 Besucher feiern die Bestleistung der Chemnitzer Athleten

Es war ein rauschendes Fest und Preise wurden obendrein verteilt: Am Samstag ging im Autohaus Schloz&Wöllenstein die 17. Gala rund um die Verleihung der Sportlerauszeichnung "Chemmy" über die Bühne.

Fast 600 Besucher umjubelten Sportler, die im vergangenen Jahr Großartiges geleistet hatten. Sophie Scheder zum Beispiel. Die 17-Jährige wurde zum zweiten Mal in Folge als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr wurde die Turnerin Vierte. Bei der WM Fünfte. Die Trophäe, eine vom Künstler Ralph Siebenborn geschaffene Plastik, bekam auch Kugelstoßer David Storl. Sie war der Lohn für seine Weltmeisterleistung beim Wettkampf in Moskau. Persönlich konnte er sie jedoch nicht entgegen nehmen. Er weilte im Trainingslager in Südeuropa, nahm - etwas erkältet - die Glückwünsche am Telefon entgegen. Als bester Nachwuchssportler wurde der Bahnradsportler Max Niederlag ausgezeichnet. Außerdem musste er wegen seines wenig gewinnversprechenden Nachnamens Rede und Antwort stehen. "Ich mache ihn nicht zum Programm", versprach er. Für die beste Mannschaftsleistung erhielten Aljona Savchenko, Robin Szolkowy und ihr Trainer Ingo Steuer den Preis. Sie holten erst im März ihren fünften WM-Titel. Gerd Schädlich, Ex-Trainer des Chemnitzer FC, wurde für sein Lebenswerk mit dem Chemmy belohnt.