Chemnitz appelliert wieder an den Frieden

Auszeichnung Chemnitzer Friedenspreis wird vergeben

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Foto: bl/Beate Kuretzky

Den vorzeitigen Höhepunkt des Chemnitzer Friedenstages am 5. März bildet auch dieses Jahr wieder die Verleihung des Chemnitzer Friedenspreises. Dieses Jahr findet diese am 2. März um 17 Uhr im Stadtverordnetensaal des Chemnitzer Rathauses statt.

Seit über zehn Jahren fester Bestandteil

Seit 2004 wird die Preisvergabe vom Bürgerverein Für Chemnitz und dem Kriminalpräventiven Rat der Stadt Chemnitz und der Ausländerbeauftragten der Stadt Chemnitz ausgerichtet. Gewürdigt werden jedes Jahr Ideen, Initiativen und Projekte, die sich für ein gewaltfreies Miteinander in Chemnitz einsetzen.

Wer den Preis bekommt, wird jedes Jahr von einer Jury bestehend aus bekannten Chemnitzer Persönlichkeiten entschieden. Zu vergeben sind dabei drei Preisplätze und ein Ehrenpreis. Der erste Platz erhält eine Skulptur des Chemnitzer Bildhauers Erik Neukirchner und ein Preisgeld.

Wer gewann im letzten Jahr?

Im vergangenen Jahr ging der erste Preis an die Mitglieder des ASA-FF-Netzwerks für globales Lernen mit dem Projekt "Unentdeckte Nachbarn". Mit eigenen Aktionen und Aufführungen reisten sie durch verschiedene deutsche Städte und klärten über die Hintergründe des NSU und dessen Aufarbeitung auf.

Der Chemnitzer Friedenspreis soll zum Nachdenken und Handeln auffordern und für ein gewaltfreies Miteinander zwischen verschiedenen Kulturen sensibilisieren. Mehr zum Chemnitzer Friedenstag finden Sie in der Übersicht. (cf2018)