Chemnitz bekommt ein Europe Direct-Zentrum

Anlaufstelle für Fragen rund um die EU kommt ins Tietz

Chemnitz

Die Stadt Chemnitz bekommt ein Europe Direct-Zentrum der Europäischen Kommission.

Ab Januar 2026

Das Büro soll zum 1. Januar 2026 seine Arbeit aufnehmen und für eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren Ansprechpartner für alle Bürger zu Fragen rund um die EU sein. Begegnungsformate sollen Menschen zusammenzubringen sowie Vertrauen in die EU aufbauen und deren Relevanz für den Alltag - von Bildung bis Klima - sichtbar machen. Die Begegnungsformate sollen in Chemnitz vor allem an den Interventionsflächen realisiert werden, die mit der Kulturhauptstadt

Europas Chemnitz 2025 entstanden sind. Komplexe EU-Themen und Transformationsprozesse verständlich zu kommunizieren und die Bevölkerung darin aktiv zu beteiligen - darin liege die Herausforderung.

Im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters

Angesiedelt sein werde das Büro bei der Stadt Chemnitz im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters. Dieses erhält für die gesamte Förderperiode jährlich 44.000 Euro von der Europäischen Kommission, die ergänzt werden durch Fördermittel vom Freistaat. Der Arbeitsplatz und damit eine Anlaufstelle werde im Erdgeschoss des Tietz eingerichtet. Aktuell gibt es 48 solcher Zentren in Deutschland. Mit der neuen Förderperiode 2026 bis 2030 sind neben Chemnitz Berlin, Erfurt, Frankfurt am Main, Gießen und Vilstal hinzugekommen. In der gesamten EU gibt es mittlerweile mehr als 400 Europe Directs. Im Jahr 2005 wurde die erste Generation der Europe-Direct-Informationsnetzes ins Leben gerufen und eingerichtet. Seither wurden diese Zentren auf alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union ausgeweitet

 

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