Chemnitz investiert Millionen in Schulbildung

Investition Stadt erneuert mehrere Bildungseinrichtungen

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Am Montag fand nach fast zwei Jahren der erste Unterricht in der Rosa-Luxemburg-Schule statt. Long Hoang, Leonie Rosenkranz und Lehrerin Silke Lindner freuten sich darauf. Foto: Andreas Seidel

Ein früher Termin stand am Montag für Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig im Kalender: Um 7.45 Uhr zur ersten Schulstunde hat sie symbolisch den Schlüssel an Renate Demuth, Direktorin der Rosa-Luxemburg-Grundschule am Brühl, übergeben. Das Gebäude wurde in den vergangenen 21 Monaten für fast 2,2 Millionen Euro saniert.

Eine lange Umbau-Liste endlich abgearbeitet

Erneuert wurden die von außen sichtbare gelbe Klinkerfassade, Decken, Fußböden und Wände. Die historischen Fliesen in den Fluren und die Granitstufen im Treppenhaus konnten weitestgehend erhalten werden.

Die Eingangstür wurde anhand alter Fotos originalgetreu rekonstruiert. Außerdem wurde das Gebäude trocken gelegt, der Innenausbau realisiert und die komplette Haustechnik, sowie die gesamte Elektroinstallation erneuert.

Knapp 400 Millionen Euro in 17 Jahren

Seit 2000 investierte die Stadt Chemnitz circa 339 Millionen Euro, davon 144 Millionen Euro Fördermittel, in die Modernisierung ihrer Schulbauten. So läuft zum Beispiel bis Juni 2018 eine 8,5 Millionen Euro teure komplexe Rekonstruktion eines Gebäudeteils der ehemaligen Körperbehindertenschule als neues Domizil für die Grundschule Borna.

In das Internat am Sportgymnasium wurden rund 7,1 Millionen Euro verbaut, um bessere Wohn- und Lernbedingungen für die Nachwuchs-Sportelite zu schaffen. Im Dezember soll das Internat an seine Bewohner übergeben werden.

Im Oktober soll die 4,3 Millionen Euro teure Sanierung der Josephinen-Oberschule beendet sein. Vier Millionen Euro flossen in die in wenigen Wochen fertige Dach- und Fassadenerneuerung am Gebäude des Berufsschulzentrums Technik III - Richard-Hartmann- Schule.