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Chemnitz ist eine der "sexpositivsten" Städte

Ranking Studie des Online-Magazins "Lust Mag" kommt zu überraschendem Ergebnis

Sexualität im 21. Jahrhundert hat unter anderem den Begriff "Sexpositiv" hervorgebracht. Sexualität wird als bereichernder Teil der Lebensenergie gesehen, den Menschen in unterschiedlichen Facetten ausleben. Doch der Begriff ist nicht neu. Bereits in den 1970er Jahren kam er in feministischen Diskussionen darüber auf, wie die Gesellschaft hin zu einem friedlichen, offenen und gleichberechtigten Zusammenleben gestaltet und verändert werden könnte. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat der Begriff noch einmal neue Fahrt aufgenommen und ist mittlerweile angekommen im gesellschaftlichen Diskurs über Gleichberechtigung und Sexualität. Doch inwiefern ist das neue sexpositive Leben in Deutschland spürbar? In einer Studie wirft das Online-Magazin "Lust Mag" Schlaglichter auf das sexuelle Leben in deutschen Großstädte - und beantwortet die Frage: Welche Stadt zeichnet sich besonders durch ihre sexuelle Freizügigkeit aus? Achtung Spoiler: Chemnitz ist ganz vorne mit dabei!

Chemnitz sexpositivste Stadt im Osten

Wer hätte das gedacht? Die Hauptstadt sexpositiven Lebens in Deutschland ist: Köln. Zugegeben, das ist keine große Überraschung. Die rheinische Metropole ist schließlich bekannt für ihr weltoffenes, liberales Image. Die Folgeplätze belegen Mannheim, Freiburg, Osnabrück und Magdeburg. Doch auch Chemnitz befindet sich in den Top 10 der sexpositivsten Städte und rangiert auf Platz 6. Nur die wenigsten dürften Sachsens drittgrößte Stadt so weit vorne vermutet haben. "Chemnitz überzeugt vor allem aufgrund seiner zahlreichen Sexshops, Bordelle und Sexwork-Organisationen", heißt es in der Begründung. Die drei Schlusslichter sind übrigens Leverkusen, Solingen, Mülheim an der Ruhr.

Die Methodik

Um eine Rangliste der sexpositivsten Städte Deutschlands zu erstellen, wurden die 50 größten Städte des Landes auf verschiedene Faktoren hin untersucht. Dazu gehören die Anzahl von Sexshops, Swingerclubs, Gay Bars, Gay Pride und LGBTAIQ+Events. Auch der Umgang mit Sexarbeitenden wurde in der Untersuchung berücksichtigt, indem die Anzahl von Sexarbeiterinnen, Sexwork-Organisationen und die Anzahl von Bordellen vor Ort ermittelt wurden. Daneben spielte das Thema Gesundheit und Aufklärung in der Untersuchung eine wichtige Rolle. Hierfür wurde unter anderem die Anzahl von sexuellen Beratungs- und Gesundheitsangeboten vor Ort ermittelt. Um eine Rangliste zu berechnen, wurden alle Ergebnisse der untersuchten Einflussfaktoren auf einer Punkteskala von 0 bis 100 unter Berücksichtigung der jeweiligen Bevölkerungsgrößen standardisiert.

Alle Ergebnisse der Studie

Hier findet man die Ergebnisse der Studie.

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