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Sachsen

Chemnitz ist Kulturhauptstadt - jetzt ohne Wenn und Aber!

2025 Kulturministerkonferenz folgt Expertenvotum der europäischen Auswahljury

Bereits Ende Oktober empfahl die internationale Auswahljury, Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2025 zu ernennen.

Doch erst jetzt ist es amtlich: Die Kulturministerkonferenz folgte diese Woche dem fachlichen Votum der Jury und verlieh Chemnitz den Kulturhauptstadt-Titel. Der einstimmigen Entscheidung war ein Gespräch mit der Jury-Vorsitzenden Sylvia Amann vorausgegangen, um aufgeworfene Fragen zu klären. Grund: Einige Kulturpolitiker - vor allem der Mitbewerberstädte - bezweifelten, dass bei der Empfehlung durch die Expertenjury alles sauber abgelaufen ist. Die Süddeutsche Zeitung formulierte zuerst den Vorwurf einer zu großen Nähe zwischen Beratern und Jurymitgliedern.

Die EU-Kommission, der die Jury untersteht, verwies allerdings darauf, alle Jury-Mitglieder hätten sich zu Compliance-Regeln bekannt. Diese verhindern, dass sich Jurymitglieder während der Zeit ihres Amtes in Bewerbungen von Städten einmischten. Unter dem Motto "C the Unseen - European Makers of Democracy" habe Chemnitz auch nach Ansicht der Kulturministerkonferenz ein überzeugendes Konzept vorgelegt.

Der Vorsitzende der Kulturministerkonferenz und Berliner Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, erklärte: "Das mehrjährige und mehrstufige Verfahren zur Auswahl der deutschen Kulturhauptstadt Europas 2025 ist nun mit dem Votum für Chemnitz zu einem guten und erfolgreichen Abschluss gekommen. Chemnitz wird damit zu einem kulturellen Aushängeschild Deutschlands mit nationaler, europäischer und internationaler Strahlkraft."