Chemnitz Kulturhauptstadt 2025 startet neue Runde für Mikroprojekte

Förderung Bewerbungsfrist endet am 15. April

Das Fahrradkino startete 2019 mit einer Mikroprojekt-Förderung und hat sich mittlerweile zu einem festen Veranstaltungsformat mit wechselnder Location in der Stadt etabliert - hier im September 2020 auf einem Parkdeck in der Chemnitzer Innenstadt. Foto: Ernesto Uhlmann

Von rih

Getreu dem Motto "Im Kleinen Großes bewirken" können engagierte Bürgerinnen und Bürger seit 2017 eigene Mikroprojekte im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung umsetzen. Rund 60 Ideen wurden bereits im Verlauf des Prozesses gefördert und haben zu spannenden Auseinandersetzungen, Begegnungen und Vernetzungen innerhalb der Stadt und in den Stadtteilen geführt. Jetzt, da Chemnitz von der Jury zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 gekürt wurde, startet eine neue Runde für die Mikroprojekte.

Kriterien der Bewerbung für ein Mikroprojekt

Bis zum 15. April ist die Einreichung einer Idee möglich. Aus der Projektskizze muss ersichtlich werden, was genau und in welchem Zeitraum eine Umsetzung erfolgen soll, welchen Bezug dieses Projekt zum Kulturhauptstadt-Titel hat und wie viel Budget dafür notwendig ist. Bis zu 2.500 Euro können pro Projekt beantragt werden - bei Projekten mit europäischer Diskussion bis zu 3.000 Euro. Ein Eigenanteil ist keine Voraussetzung.

Die Projekte sollen die kulturelle Vielfalt der Stadt stärken, einen internationalen Austausch anregen und zu einem gesellschaftlichen Miteinander anstiften. Eine Einreichung ist formlos möglich an chemnitz2025@stadt-chemnitz.de.Eine unabhängige Jury, die sich aus verschiedenen Akteuren der Stadtgesellschaft zusammensetzt, wählt dann bis Mitte Mai die stärksten Projekte aus, die direkt umgesetzt werden können.