Chemnitz mit Holländer-Augen sehen

Ausstellung Henk Nieweg zeigt Foto-Grafiken im Vita Center

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Henk Nieweg zeigt in "Mijn Chemnitz" seine Sicht auf die Stadt. Foto: Steffi Hofmann

Er möchte Chemnitz in einem positiven Licht scheinen lassen, mit seinen Foto-Grafiken und Ansichtskarten. "Und viel machen muss ich da auch gar nicht, denn Chemnitz ist eine schöne Stadt", sagt Henk Nieweg. 2003 kam der Holländer aus der Region Limburg nach Sachsen.

Die Liebe hat ihn hierher verschlagen und ihn hier behalten. Seitdem ist der Fotograf rund um die Uhr im Stadtgebiet und dem Umland unterwegs, um immer wieder neue Motive vor die Linse seiner Kamera zu bekommen. In seiner aktuellen Ausstellung "Mijn Chemnitz" zeigt er über 60 seiner Arbeiten in der Sparkasse im Vita-Center.

Vom Eisenbahnviadukt an der Annaberger Straße über Impressionen am Schloßteich bis hin zum Wahrzeichen, dem Chemnitzer "Nischel", sind seine Fotografien kleine Liebeserklärungen an die Stadt. "Ich sehe großes Entwicklungspotenzial für Chemnitz", sagt Nieweg.

In den letzten 14 Jahren, seitdem er hier ist, sei bereits so viel passiert. Gespannt verfolge er die Entwicklung des Brühls und die Bebauung des Contilochs. "Nur ein bisschen mehr Grün in der Innenstadt fehlt", so der Holländer. Und die Infrastruktur für Fahrradfahrer sei natürlich auch nicht mit der in den Niederlanden zu vergleichen, ergänzt er schmunzelnd.