Chemnitz plant Neuauflage des Kosmos-Festival

Festival Die Premiere des experimentellen Festivals 2019 war ein voller Erfolg - Nun soll es eine Fortsetzung geben

Chemnitz. 

Chemnitz. Das erste Kosmos am 4. Juli 2019 war nicht nur ein Warm-up für das Kosmonauten-Festival, es war ein Experiment. Es wurde zu einem Festival, das gar keins sein wollte. Rund 50.000 Besucher erlebten die Innenstadt aus einer neuen Perspektive: als Bühne für Diskussionen, Lesungen, Vorträge und Konzerte von kleinen Bands bis hin zu Herbert Grönemeyer, Rapper Aligatoah und Tocotronic. Kosmos-Chemnitz hat 2019 für deutschlandweite Aufmerksamkeit gesorgt. Bisher war nicht klar, ob es 2020 eine Fortsetzung gibt.

Seit Montagabend ist es endgültig: Auch 2020 wird es eine Neuauflage des Kosmos-Chemnitz geben. Vertreter der CWE hatten am Montag zu einem ersten Treffen eingeladen und den Termin bekanntgegeben. Laut Medien- Informationen soll es am Freitag, dem 3. Juli, stattfinden. Rund 40 Kulturakteure haben sich am Montag versammelt, um über die Pläne und Ideen für das zweite Kosmos zu diskutieren. Nach den Ereignissen 2018 in Chemnitz soll es darum gehen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam etwas auf dei Beine zu stellen. Dafür sind auch die Chemnitzer Bürger gefragt, denn auch sie können ihre Ideen mit einbringen. Dafür wird der Raum hinter dem Marx-Kopf zur "Kosmos-Zentrale" und einmal in der Woche für alle Interessierten und Motivierten offen stehen.

Laut Medienberichten gibt es auch bereits für 2021 Pläne. Bis dahin soll eine Art "Kosmos-Parlament" entstehen, das als Plattform für eine demokratische Mitbestimmung für Kosmos-Chemnitz dienen soll, in dem Vertreter aus allen Schichten sitzen können.

In welchem Zusammenhang die Pläne dieses Jahr mit dem Kosmonaut-Festival stehen könnten, ist unklar. Das hätte eigentlich am 3. und 4. Juli stattfinden sollen, doch die Organisatoren haben sich bisher nicht zu einer möglichen Neuauflage 2020 geäußert. Mit Kosmos-Chemnitz ist der Freitag nun schon besetzt.