Chemnitz setzt ein Zeichen für den Frieden

Gedenktag Umfangreiches Programm am 5. März geplant

Am 5. März begeht Chemnitz traditionell seinen Friedenstag. Er erinnert an die Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg und soll ein Zeichen für Demokratie und Toleranz setzen. Von 11 bis 21 Uhr wird auf dem Neumarkt dazu eine Aktionsfläche geöffnet.

Darauf gibt es zum Beispiel ab 13 Uhr ein Friedenspuzzle zu lösen, das Chemnitzer Schüler der Sprachheilschule, der Georg-Weerth-Oberschule, der Rosa-Luxemburg-Grundschule und anderer gemeinsam mit dem Verein KJF gestaltet haben. Im Rathaus besteht von 12 bis 16 Uhr zu jeder vollen Stunde die Möglichkeit, einen Film mit Geschichten Chemnitzer Zeitzeugen anzuschauen. Er zeigt, wie Kinder sich in Kriegszeiten fühlen und wie schwer es ist, diese Erlebnisse zu verarbeiten. Um 17 Uhr starten die jährlichen Friedenswege an verschiedenen Kirchen, die um 18 Uhr alle auf dem Neumarkt zusammenkommen. Dort findet die Veranstaltung "Frieden im Dialog" statt. Erstmals wird es Musik des Blechbläserensembles der Robert-Schumann-Philharmonie von den Balkonen des Rathauses und der Galerie Roter Turm zu hören geben. "Generalintendant Christoph Dittrich will uns an der Tuba verstärken", kündigte Solo-Trompeter Konrad Wecke an. Im Schauspielhaus wird es am 5. März um 19.30 Uhr eine szenische Lesung mit der Schauspielerin Corinna Harfouch, dem Musiker Hannes Gwisdek und der Bildenden Künstler Helge Leiberg geben. Das komplette Programm zum Chemnitzer Friedenstag ist unter www.chemnitzer-friedenstag-2019.de zu lesen.