Chemnitz und Region: Rekordzahl an Förderungen für Mikroprojekte

Neue Mikroprojekte für 2026 wurden vorgestellt

Chemnitz

Seit 2017 geben Mikroprojekte Gemeinschaften, Vereinen und Einzelpersonen die Möglichkeit, Projektideen mit finanzieller Unterstützung umzusetzen. Für 2026 konnte insgesamt 125 Projekten eine Finanzierung zugesprochen werden – mehr als doppelt so vielen wie im Kulturhauptstadtjahr 2025 und so vielen wie noch nie seit Beginn des Programms.

Diese Themen stehen im Mittelpunkt

Jedes Mikroprojekt knüpft inhaltlich an eines der Themenfelder von Chemnitz 2025 an: Projekte rund um Garagen und in Garagenhöfen; Ideen, die sich mit Äpfeln, guter Nachbarschaft oder Nachhaltigkeit beschäftigen; Projekte, die sich insbesondere jungen oder älteren Menschen widmen oder verschiedene Generationen ins Miteinander bringen; Projekte, die einen kreativen Beitrag zum Purple-Path-Wochenende vom 11. bis 13. September beisteuern und Projekte, die Kunst und Technologie verbinden, Handwerk neu denken oder Maker-Technologien erfahrbar machen.

So ist die Förderung aufgeteilt

Von den Mikroprojekten aus diesem Open Call kommen der Großteil aus Chemnitz und 38 aus der Kulturhauptstadtregion. Die Projekte werden mit jeweils bis zu 2.500 Euro finanziert.

Freier Eintritt und gemeinsames Singen

Am Dienstagabend wurde ein Teil der Mikroprojekte in der Hartmannfabrik vorgestellt.

Eines, das unmittelbar bevorsteht, ist „C.UNFOLDS“ am kommenden Samstag. Der amerikanische Künstler Sanford Wintersberger lädt dann von 18 bis 22 Uhr auf den Theaterplatz zu einem Open Air-Karaoke ein. Bei freiem Eintritt können die Besucher gemeinsam singen und Spaß haben. Eine Kostprobe gab der Künstler am Dienstag live vor Ort.

Von Müllsammelaktion bis Vernissage

Weitere Mikroprojekte für 2026 sind zum Beispiel drei Müllsammelaktionen auf dem Sonnenberg; ein kulturell-pädagogisches Projekt in der Wohnmühle von Karl Schmidt-Rottluff; eine Apfelausstellung und Führungen in Hilbersdorf; das Frauencafé auf dem Sonnenberg; Street Culture im Hinterhof auf dem Gelände der Bernsdorfer Straße 5a; der Internationale Tag der Jugend im Konkordiapark; eine offene interkulturelle Musikwerkstatt im Ukraine-Haus Chemnitz; die längste Frühstückstafel der Welt auf dem Brühl; Eisengießen auf dem Schloss Wolkenburg; eine lebendige Spielstraße am Rölitzer Park; eine Sprossenwerkstatt an der Waldorfschule und „Zeig dein Zeux“, eine Vernissage und Produktshow in der Stadtwirtschaft.

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